"Was denn nicht?“ Adinas strahlende Augen beantworten die Frage nach dem Schönsten an ihrem Land eigentlich schon selbst. Als gebürtige Rumänin ist die FairAway Reiseexpertin für Rumänien natürlich stolz auf ihre Heimat. Mit mehr als dreiundzwanzig Jahren Erfahrung in der Reisebranche weiß sie zudem genau, wie sie dieses Gefühl an Reisende weitergibt. Und das am liebsten so nachhaltig wie möglich. „Viele Menschen haben ein bestimmtes Bild von Rumänien. Am schönsten finde ich es, meinen Kundinnen und Kunden die vielen Gesichter Rumäniens zu zeigen. Fast alle verlassen unser Land als Botschafter. Das gibt mir ein großes Gefühl der Erfüllung.
Vom Studium zur Reiseexpertin
Während ihres Studiums an der Universität Bukarest beschloss sie, das zu tun, was ihr wirklich Freude machte. „Ich habe es geliebt, internationalen Freunden mein Land zu zeigen. Außerdem arbeitete ich als Übersetzerin und eine Zeit lang als Reiseleiterin für einen Reiseveranstalter“, erzählt Adina. „Als ich alle nötigen Abschlüsse hatte, gründete ich gemeinsam mit einem guten Freund unser eigenes Unternehmen. Wir waren beide gerade dreiundzwanzig, sehr jung und voller Begeisterung. Inzwischen sind zwanzig Jahre vergangen und ich weiß gar nicht, wo die Zeit geblieben ist“, sagt sie lachend.
Das ländliche Rumänien, ein mittelalterliches Märchen
Traditionelle Dörfer, märchenhafte Schlösser, bunt bemalte Klöster und eine unberührte Wildnis voller Tiere. Rumänien klingt wie ein mittelalterliches Märchen. Adina erzählt: „Rumänien fühlt sich ganz anders an als ein westeuropäisches Land. In den großen Städten ist der Unterschied kleiner, doch das ländliche Rumänien, wo man sich tatsächlich hundert Jahre zurückversetzt fühlt, ist einer der wichtigsten Gründe, warum Reisende hierherkommen. Pferd und Wagen, Handarbeit und Feldarbeit, die malerischen Heuschober auf den Wiesen. Es ist wirklich, als würdest du in eine andere Zeit reisen.“
Am schönsten finde ich es, Reisenden die vielen Gesichter Rumäniens zu zeigen!
Bukarest, das Paris des Ostens
Außerdem befindet sich das Land mitten im Wandel. Adina erzählt: „Das Bild, das viele Menschen von Rumänien haben, ist nicht immer positiv. Umso lieber zeige ich ihnen das Gegenteil. Wenn sie das Land verlassen, hat sich ihre Sicht oft komplett verändert. Eine Reise durch Rumänien würde ich zum Beispiel in Bukarest beginnen. Eine wunderschöne, kosmopolitische Stadt, in der ich sechzehn Jahre gelebt habe, bevor ich aufs Land gezogen bin. Manchmal vermisse ich sie noch immer. Bukarest beeindruckt mit besonderer Architektur und starken französischen Einflüssen. Nicht ohne Grund wird die Stadt das Paris des Ostens genannt.“
Unberührte Natur voller Bären, Wölfe und Luchse
Als Gegenpol zum lebendigen Stadtleben und der geschäftigen Atmosphäre auf dem Land bietet Rumänien außergewöhnlich viel unberührte Natur. Raue Berglandschaften, uralte Wälder mit Höhlen und Schluchten sowie ganze dreizehn Nationalparks mit einer Gesamtfläche von 3223 Quadratkilometern. In dieser beeindruckenden Wildnis lebt die höchste Dichte großer Wildtiere Europas: Bären, Wölfe und Luchse. Adina sagt: „Natürlich bleiben es wilde Tiere. Besonders Wölfe und Luchse sind sehr scheu, doch auf unserer Wildlifetour mit spezialisierten Guides sind die Chancen auf Sichtungen sehr hoch. Du wanderst gern? Dann solltest du unbedingt eine Tour in den Karpaten machen. Während einer Wanderung entdeckst du fast immer Spuren im Schnee oder im Schlamm.
Du wanderst gern? Dann solltest du unbedingt eine Tour durch die Karpaten machen.
Neue Routen, neue Geschichten
Im Bereich des Ökotourismus entwickeln sich die Angebote in Rumänien rasant, erzählt Adina. Wir sind ständig unterwegs, besuchen neue Unterkünfte und entdecken neue Routen und Orte. Unser Ziel ist es, die Erwartungen unserer Reisenden zu übertreffen und sie zu überraschen. Transsilvanien, bekannt für Dracula, Schlösser, Burgen und Städte wie Sibiu und Cluj, ist bereits etwas bekannter und verfügt über eine gute touristische Infrastruktur. Doch Adina macht ihre Gäste auch gern auf andere Regionen aufmerksam. Ich selbst komme aus dem Nordosten Rumäniens. Das ist meine Lieblingsregion, die Bukowina. Der Norden ist ursprünglicher, reich an Natur und Traditionen und berühmt für die bemalten Klöster mit ihren Fresken.
Sicher unterwegs in Rumänien
Der russische Angriff auf die Ukraine sorgt bei manchen Reisenden für Unsicherheit, erzählt Adina. „Ich möchte Menschen gern wissen lassen, dass man in Rumänien sehr sicher reisen kann. Viele machen sich Sorgen wegen der Grenze zur Ukraine, doch dafür gibt es keinen Anlass. Wie viele andere europäische Länder hat Rumänien ukrainische Geflüchtete aufgenommen, die hier leben und arbeiten. Im Alltag spürt man nichts vom Krieg in der Ukraine. Selbst in den Grenzregionen gibt es keine Probleme. Rumänien ist ein sehr sicheres Reiseland und ich stelle mit Freude eine individuelle Reise zusammen.“
Geheimtipp? Rumänien im Winter entdecken!
Auch im Winter ist Rumänien beeindruckend, hier liegt noch reichlich Schnee. Um das Beste daraus zu machen, organisieren wir Touren mit Schneeschuhwanderungen, Skitouren und Freeride Skifahren, begleitet von einem Guide, der die Region bestens kennt. Jedes Jahr werden in den höchsten Bergen außerdem ein Eishotel und eine Eiskirche errichtet. Ein ganz besonderes Erlebnis!
Kontakt mit Einheimischen
Am liebsten lassen wir unsere Reisenden einige Tage auf dem Land übernachten.
Entspannt Reisen mit FairAway
Die Zusammenarbeit mit FairAway fühlt sich wie ein perfektes Match an. Adina erzählt: „Ich bin sehr froh, dass wir die gleiche Vorstellung von nachhaltigem Tourismus haben. Wir sind seit 2009 Mitglied der Association of Ecotourism in Rumänien. Dieser Fokus ist für uns also sehr wichtig. Nachhaltigkeit zieht sich eigentlich durch alles hindurch. So ermutigen wir Reisende zum Beispiel, mit dem Zug anzureisen. Im vergangenen Jahr kamen 30 Prozent unserer Gäste aus den Niederlanden und Belgien mit der Bahn und waren damit sehr zufrieden. Auch bei Transfers im Land setzen wir häufig auf den Zug. Mit einer Wanderung oder einer Radtour reisen unsere Gäste dann von einem Ort zum nächsten. Diese Art zu reisen lädt dazu ein, das Tempo zu drosseln. Genau das passt, wenn man ein Land wirklich kennenlernen möchte. Wir empfehlen außerdem, etwas länger durch Rumänien zu reisen. So bleibt genug Zeit, um das Land in Ruhe zu entdecken. Für alle, die Rumänien lieber individuell erkunden möchten, arbeiten wir mit einem Autovermieter zusammen, der über eine große Flotte an elektrischen und hybriden Fahrzeugen verfügt. Darüber freuen wir uns sehr.“
Wir ermutigen Reisende, mit dem Zug anzureisen. Im vergangenen Jahr kamen 30 Prozent unserer Gäste mit der Bahn und waren damit sehr zufrieden.
Gemeinsam schnell in die Tiefe.
FairAway Kundinnen und Kunden wissen oft sehr genau, was sie wollen, erzählt Adina. „Sie beschäftigen sich mit Nachhaltigkeit, stellen gezielte Fragen und sind häufig auffallend gut informiert. Genau das macht Spaß, weil man schnell in die Tiefe gehen und gemeinsam eine wirklich besondere Reise zusammenstellen kann. Auch die Vielfalt gefällt mir sehr. Rumänien spricht sowohl Paare als auch viele Familien mit jungen Kindern an. Es sind meist Menschen, die die Natur lieben und sehr neugierig sind.“
Überraschend: Rumäniens Küche
Welche Überraschungen hält Rumänien sonst noch bereit? „Die rumänische Küche ist für viele wirklich eine Überraschung“, erzählt Adina. „Wir haben eine lange osmanische Geschichte, deshalb finden sich viele türkische und griechische Einflüsse in unserer Küche. Das erwarten viele Besucher nicht.“ Die kulinarische Tradition ist für Adina ein weiterer Grund, mindestens ein paar Tage auf dem Land bei Einheimischen zu verbringen. „Ein bekanntes rumänisches Sprichwort sagt nicht umsonst: Die beste Mahlzeit ist hausgemacht.“
Rumänien steht inzwischen auf dem sechsten Platz unter den europäischen Weinproduzenten.
Die rumänische Küche kennt viele Gemüsegerichte. Zu den Höhepunkten gehört Salate di Vinete, ein traditioneller Auberginensalat. Unser Nationalgericht ist Sarmale. Das sind Röllchen aus Kohl oder Weinblättern, gefüllt mit Hackfleisch, Reis und Gemüse. Apropos Wein: Rumänien steht inzwischen auf dem sechsten Platz unter den europäischen Weinproduzenten. In den vergangenen zehn Jahren ist die Qualität stark gestiegen, nachdem viele ausländische Investoren, vor allem aus Italien und Frankreich, in rumänische Weine investiert haben. Ihr Know-how, kombiniert mit hochwertigen rumänischen Trauben, führt zu hervorragenden Weinen. Probieren lässt sich das natürlich bei einer speziellen kulinarischen Tour.
Plane deine Reise nach Rumanien
Bist du auf der Suche nach einer besonderen Rundreise durch Rumanien? Bei FairAway planst du deine gesamte Reise in Absprache mit Adina.
