Hier findest du wichtige Informationen für deine Reise nach Kambodscha. Lies dir diese Hinweise vor deiner Abreise gut durch, damit du nichts Wesentliches vergisst und deine Rundreise unbeschwert genießen kannst!

  • In Kambodscha ist Khmer (Khmer: ភាសាខ្មែរ) die Amtssprache. In touristischen Zentren ist Englisch weit verbreitet.
  • Kambodscha liegt 6,5 Stunden vor Deutschland
  • Ausgewählte Fluggesellschaften: KLM, Emirates, Qatar Airways und Thai Airways
  • Beste Reisezeit: November bis Februar

Einreise, Visum & Versicherung


Brauche ich für Kambodscha ein Visum?

Für die Einreise nach Kambodscha ist ein Visum erforderlich. Für touristische Reisen kann vorab ein Visum der Kategorie T als E-Visum beantragt oder grundsätzlich auch ein Visum bei der Einreise genutzt werden. Das offizielle E-Visum kostet aktuell 30 US-Dollar, gilt für eine einmalige Einreise und erlaubt in der Regel einen Aufenthalt von einem Monat. Das Auswärtige Amt empfiehlt, den Onlineantrag mindestens zwei Wochen vor Reisebeginn zu stellen, auch wenn die offizielle Bearbeitungszeit häufig kürzer angegeben wird. Wichtig ist, dass das E-Visum nur an bestimmten Grenzübergängen genutzt werden kann. Daher sollte vor der Beantragung geprüft werden, ob der geplante Einreiseort zugelassen ist. Ein Visum bei Einreise ist an internationalen Grenzübergängen grundsätzlich ebenfalls möglich.

Wie lange muss mein Reisepass für Kambodscha gültig sein?

Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Ein deutscher Personalausweis reicht für die Einreise nicht aus. Die Einreise ist mit einem regulären oder vorläufigen Reisepass möglich. Auch Kinder benötigen ein eigenes gültiges Reisedokument. Nach der Einreise sollte der Aufkleber beziehungsweise Eintrag im Reisepass kontrolliert werden, da daraus die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer hervorgeht. Hotels erfassen die Passdaten ihrer Gäste. Unser Experte in Kambodscha empfiehlt daher, zusätzlich gedruckte Passkopien mitzunehmen. Eine digitale Kopie, die getrennt vom Original gespeichert wird, ist ebenfalls sinnvoll. Reist ein minderjähriges Kind allein, wird eine offizielle Zustimmungserklärung der Sorgeberechtigten benötigt. Bei Reisen mit nur einem Elternteil ist eine Einverständniserklärung ebenfalls empfehlenswert.

Was ist die Cambodia e-Arrival und wann muss ich sie ausfüllen?

Zusätzlich zum Visum ist für die Einreise das elektronische Cambodia e-Arrival-Verfahren zu beachten. Die Registrierung ersetzt das Visum nicht. Die digitale Einreiseerklärung kann frühestens sieben Tage vor der geplanten Ankunft über die offizielle Webseite oder App ausgefüllt werden. Sie ersetzt die früheren Papierformulare für Einreise, Gesundheit und Zoll bei der Ankunft am Flughafen. Unser Experte in Kambodscha empfiehlt, die Registrierung einige Tage vor dem Abflug zu erledigen, damit bei der Einreise möglichst wenig Zeit verloren geht. Die Bestätigung beziehungsweise der QR-Code sollte zusätzlich offline gespeichert werden. Bei einer Einreise über Land können andere Abläufe gelten. Bei grenzüberschreitenden Rundreisen sollte daher immer der konkrete Grenzübergang sowie die aktuelle Regelung der kambodschanischen Behörden geprüft werden.

Sicherheit und Grenze zu Thailand


Ist Kambodscha aktuell ein sicheres Reiseland?

Kambodscha ist in vielen touristischen Regionen gut bereisbar. Aktuell gilt jedoch eine Teilreisewarnung für das Grenzgebiet zu Thailand. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in einen 20 Kilometer breiten Streifen entlang der Grenze. Nach militärischen Auseinandersetzungen seit Juli 2025 bleibt die Sicherheitslage dort angespannt. In Phnom Penh, Siem Reap, Sihanoukville und Kampot kommen außerdem Taschendiebstähle, Handtaschenraub und einzelne Überfälle vor. Smartphone und Tasche sollten möglichst auf der von der Straße abgewandten Seite getragen und größere Geldbeträge sowie Reisedokumente sicher aufbewahrt werden. Nachts empfiehlt es sich, wenig belebte Gegenden möglichst nicht allein aufzusuchen. Die aktuellen Sicherheitshinweise sollten kurz vor und während der Reise erneut geprüft werden, da sich die Situation kurzfristig ändern kann.

Kann ich aktuell auf dem Landweg von Kambodscha nach Thailand weiterreisen?

Eine Reiseplanung sollte aktuell nicht auf einem Landgrenzübergang zwischen Kambodscha und Thailand basieren. Nach Angaben des Auswärtigen Amts sind sämtliche Grenzübergänge zwischen beiden Ländern derzeit geschlossen. Zusätzlich gilt eine Teilreisewarnung für das 20 Kilometer breite kambodschanische Grenzgebiet. Das ist insbesondere bei Rundreisen relevant, bei denen eine Weiterfahrt nach Thailand oder zu Inseln wie Ko Kood auf dem Landweg vorgesehen ist. Eine solche Route muss derzeit über eine andere Verbindung geplant werden, beispielsweise per Flug, sofern die aktuelle Lage und die verfügbaren Flugverbindungen dies zulassen. Nicht stornierbare Anschlüsse, die eine geöffnete Landgrenze voraussetzen, sollten vermieden werden. Da sich Grenzöffnungen und Sicherheitslage ändern können, empfiehlt sich eine erneute Prüfung unmittelbar vor der Reise.

Gesundheit, Impfungen & Mückenschutz


Welche Impfungen brauche ich für Kambodscha?

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind aktuell keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei einer Einreise aus einem Gelbfiebergebiet muss jedoch ein Gelbfieber-Impfnachweis vorgelegt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen nach dem STIKO-Impfkalender aktuell zu halten. Als Reiseimpfung wird Hepatitis A empfohlen. Bei längeren Aufenthalten oder besonderer Exposition können zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya, Dengue, Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis sinnvoll sein. Welche Impfungen individuell empfehlenswert sind, hängt von Route, Reisedauer und geplanten Aktivitäten ab. Besonders für Reisen in ländliche Gebiete und in den Nordosten empfiehlt sich eine rechtzeitige reisemedizinische Beratung. Diese Angaben ersetzen keine individuelle medizinische Beratung.

Wie hoch ist das Malariarisiko und brauche ich Malariatabletten in Kambodscha?

In Kambodscha besteht ganzjährig ein regional unterschiedlich ausgeprägtes Malariarisiko. Phnom Penh gilt laut Auswärtigem Amt als malariafrei. Für Siem Reap wird ein geringes Risiko genannt, während in Teilen des Ostens und Südwestens ein mittleres Risiko besteht. Das ist insbesondere für Reisen nach Mondulkiri oder Ratanakiri relevant. Ob ein Notfallmedikament oder andere medikamentöse Maßnahmen sinnvoll sind, sollte eine tropen- oder reisemedizinische Fachstelle anhand der konkreten Reiseroute beurteilen. Unabhängig vom Malariarisiko ist konsequenter Mückenschutz wichtig, da auch Dengue, Zika und Chikungunya vorkommen. Empfehlenswert sind ein geeignetes Insektenschutzmittel, lange helle Kleidung in Risikogebieten und bei Bedarf ein intaktes Moskitonetz.

Wie gut ist die medizinische Versorgung in Kambodscha?

Die medizinische Versorgung in Kambodscha ist deutlich eingeschränkter als in Deutschland. Das Auswärtige Amt beschreibt die Versorgung technisch, apparativ und teilweise auch hygienisch als problematisch. In Phnom Penh und Siem Reap gibt es bessere private Einrichtungen, bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen kann dennoch eine Behandlung außerhalb Kambodschas erforderlich sein. In abgelegenen Regionen wie Mondulkiri, Ratanakiri oder auf Inseln ist die medizinische Versorgung noch deutlich begrenzter. Eine Auslandskrankenversicherung, die medizinische Evakuierung und Rücktransport abdeckt, ist daher sehr empfehlenswert. Regelmäßig benötigte Medikamente sollten in ausreichender Menge sowie eine auf die Reise abgestimmte Reiseapotheke mitgeführt werden. Bei Reisen mit Kindern oder bei bestehenden Erkrankungen sollte die medizinische Vorbereitung besonders sorgfältig erfolgen.

Geld und Bezahlen


Wie bezahle ich in Kambodscha am besten?

Für Reisen in Kambodscha ist eine Kombination aus kambodschanischen Riel und einer international einsetzbaren Karte praktisch. Die Landeswährung ist der Riel, abgekürzt KHR. US-Dollar werden ebenfalls häufig verwendet, insbesondere bei größeren touristischen Ausgaben. Wechselgeld kann sowohl in Riel als auch in US-Dollar ausgegeben werden. Kreditkarten werden vor allem in größeren Hotels und Restaurants akzeptiert. Kleinere Betriebe, Märkte und ländliche Regionen arbeiten weiterhin häufig mit Bargeld. Geldautomaten gibt es in Städten und touristischen Orten. Empfehlenswert sind zwei Karten als Reserve. Der Wechselkurs bewegt sich seit Jahren ungefähr bei 4.000 Riel pro US-Dollar, sollte jedoch nicht als dauerhaft fixer Wert betrachtet werden. Für aktuelle Wechselkurse ist die National Bank of Cambodia eine verlässliche Quelle. Bitte beachte, dass beschädigte oder ältere US-Dollar-Scheine in Kambodscha häufig nicht akzeptiert werden. Prüfe daher immer das Wechselgeld.

Wie viel Trinkgeld ist in Kambodscha üblich?

Trinkgeld ist in Kambodscha freiwillig, im Tourismus jedoch eine übliche Möglichkeit, guten Service anzuerkennen. Unser Experte in Kambodscha nennt für Guides und Fahrer als grobe Orientierung etwa 5 bis 10 US-Dollar pro Tag. Die angemessene Höhe hängt jedoch unter anderem von Gruppengröße, Dauer und Leistung ab und ist keine verbindliche landesweite Regel. In Restaurants kann bei gutem Service ebenfalls ein kleiner zusätzlicher Betrag gegeben werden. In einfachen lokalen Lokalen wird Trinkgeld weniger erwartet. Trinkgeld kann problemlos auch in kambodschanischen Riel gegeben werden. Bei mehrtägigen privaten Touren bietet es sich an, Guide und Fahrer am Ende der gemeinsamen Etappe getrennt ein Trinkgeld zu geben. Eine feste Mindesthöhe gibt es nicht.

Verkehr und lokale Mobilität


Wie bewege ich mich in Phnom Penh und Siem Reap am besten fort?

Für kurze Strecken sind Tuktuks und appbasierte Fahrdienste besonders praktisch. Unser Experte in Kambodscha beschreibt Tuktuks als eines der wichtigsten lokalen Verkehrsmittel. Der Fahrpreis sollte vor Fahrtbeginn vereinbart oder eine App mit vorher angezeigtem Preis genutzt werden. Letzteres ist besonders praktisch, wenn kein Khmer gesprochen wird. Während der Fahrt sollten Smartphone und Tasche nicht offen zur Straßenseite gehalten werden, da sogenannte Bag-Snatching-Diebstähle vorkommen. Der Straßenverkehr kann ungewohnt sein und Fußgänger werden weniger berücksichtigt als in Deutschland. Nach Einbruch der Dunkelheit ist ein Tuktuk oder Auto daher häufig angenehmer als ein längerer Fußweg. Für Transfers zwischen Städten sind private Fahrer und organisierte Busverbindungen üblich. Besonders für Familien bieten private Transfers mehr Platz und Flexibilität.

Familienreisen


Ist Kambodscha gut für eine Reise mit Kindern geeignet?

Kambodscha lässt sich grundsätzlich gut mit Kindern bereisen, wenn Reisetempo, Hitze und Transfers an das Alter angepasst werden. Kultur, Natur, Märkte und einige Strandtage lassen sich gut miteinander kombinieren. Sinnvoll ist es, nicht jeden Tag lange Fahrten einzuplanen und regelmäßig freie Nachmittage oder Ruhetage vorzusehen. Tempelbesuche können bei großer Hitze anstrengend werden, weshalb frühe Startzeiten besonders angenehm sind. Wichtig sind außerdem konsequenter Mückenschutz, Trinkwasserhygiene und Sonnenschutz. Im Straßenverkehr sollten Kinder eng begleitet werden und in Fahrzeugen geeignete Rückhaltesysteme genutzt werden, sofern diese verfügbar sind. Für Tierprojekte, Trekking, Bootsfahrten oder andere Aktivitäten können individuelle Altersgrenzen gelten, die vor der Buchung geprüft werden sollten.

Was sollte ich bei Reisen in Kambodscha mit Kindern in der Regenzeit beachten?

Eine Familienreise während der Regenzeit ist gut möglich, erfordert jedoch etwas mehr Flexibilität. Die Regenzeit dauert ungefähr von Mai bis November. Häufig fällt der Regen in kräftigen Schauern, Überschwemmungen und Erdrutsche können jedoch vereinzelt Straßen und Ausflüge beeinträchtigen. Besonders bei Reisen im Juli oder August sind leichte Regenkleidung, schnell trocknende Kleidung und wasserdichte Beutel für Elektronik sinnvoll. Transfers sollten nicht zu knapp geplant werden und bei einzelnen Aktivitäten kann es wetterbedingt zu Änderungen kommen. Gleichzeitig bleibt es warm und feucht, sodass ausreichend Trinkpausen und Sonnenschutz wichtig sind.

Wasser und Hygiene


Kann ich in Kambodscha Leitungswasser trinken?

Leitungswasser sollte in Kambodscha nicht getrunken werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt Wasser aus sicherer Quelle und rät auch beim Zähneputzen möglichst zu Trinkwasser. Geeignet sind original verschlossenes Flaschenwasser oder zuverlässig gefiltertes, desinfiziertes beziehungsweise abgekochtes Wasser. Viele Hotels und verantwortungsvoll arbeitende Restaurants bieten inzwischen Nachfüllstationen für Trinkflaschen an, wodurch sich Einwegplastik reduzieren lässt. Bei Eiswürfeln und frischen Getränken sollte insbesondere in einfachen Betrieben darauf geachtet werden, dass sicheres Wasser verwendet wurde. Obst sollte bei unklaren hygienischen Bedingungen selbst gewaschen oder geschält werden. Bei anhaltendem Durchfall, Fieber oder deutlicher Schwäche sollte medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Für Kinder ist konsequente Trinkwasserhygiene besonders wichtig.

Kann ich im Mekong oder anderen Süßwassergewässern in Kambodscha baden?

Im Mekong und seinen Seitenarmen sollte nicht gebadet oder längere Zeit im Süßwasser gewatet werden. Das Auswärtige Amt weist dort auf ein Risiko für Schistosomiasis, auch Bilharziose genannt, hin. Die Infektion kann über die Haut erfolgen, wenn entsprechende Larven im Wasser vorkommen. Da bei vielen Kambodscha-Reisen Bootsfahrten auf dem Mekong oder Tonle Sap vorgesehen sind, ist die Unterscheidung wichtig: Eine Bootsfahrt ist grundsätzlich unproblematisch, solange unnötiger direkter Wasserkontakt vermieden wird. Für Strandaufenthalte am Meer gilt diese spezielle Süßwasserwarnung nicht. Dort sollte stattdessen auf Strömungen, Wetterbedingungen und mögliche Quallen geachtet werden. Treten nach einer Reise mit Süßwasserkontakt ungewöhnliche Beschwerden auf, sollte bei einer medizinischen Beratung ausdrücklich auf den Aufenthalt in Kambodscha hingewiesen werden.

Internet & Strom


Wie komme ich in Kambodscha ins mobile Internet?

Eine lokale SIM-Karte oder eSIM ist für Navigation, Fahrdienste und den Kontakt mit Guides sehr praktisch. Kambodscha gehört nicht zum EU-Roamingraum, weshalb deutsche Roamingtarife teuer sein können. Bei lokalen SIM-Karten ist eine ordnungsgemäße Registrierung mit Identitätsnachweis erforderlich. Die kambodschanische Telekommunikationsbehörde hat 2026 erneut auf diese Pflicht beim SIM-Verkauf hingewiesen. Daher empfiehlt sich der Kauf ausschließlich in einem offiziellen Shop oder bei einem autorisierten Händler. In Städten und vielen Provinzhauptstädten ist mobiles Internet gut ausgebaut, seit 2026 auch mit 5G in zahlreichen Regionen. In abgelegenen Gebieten und auf kleineren Inseln kann der Empfang dennoch eingeschränkt sein. Für Touren nach Mondulkiri oder Ratanakiri empfiehlt es sich deshalb, Karten, Reiseunterlagen und wichtige Kontaktdaten zusätzlich offline zu speichern.

Brauche ich in Kambodscha einen Reiseadapter?

Ein Universaladapter ist für Kambodscha sinnvoll. Die Netzspannung liegt bei ungefähr 230 Volt und 50 Hertz und ist damit für die meisten deutschen Ladegeräte geeignet. Bei den Steckdosen kommen unterschiedliche Formen vor. Viele Unterkünfte verfügen über Kombinationssteckdosen, in die europäische zweipolige Stecker passen, darauf sollte jedoch nicht überall vertraut werden. Ein kleiner Universaladapter ist daher praktisch. Bei älteren oder ungewöhnlichen Geräten sollte das Typenschild überprüft werden. Unser Experte in Kambodscha weist außerdem darauf hin, dass in abgelegenen Regionen Stromausfälle vorkommen können. Für mehrtägige Touren ist daher eine Powerbank sinnvoll. Bei medizinischen Geräten, die dauerhaft Strom benötigen, sollte die Stromversorgung der Unterkunft vorab bestätigt werden. Ein Adapter verändert lediglich die Steckerform, nicht die Spannung.

Klima, Kleidung und Gepäck


Welche Kleidung sollte ich für Kambodscha einpacken?

Empfehlenswert sind leichte, atmungsaktive Kleidung, guter Sonnenschutz und mindestens eine leichte Regenjacke. Die Temperaturen sind ganzjährig warm und können in der Trockenzeit sehr hoch werden. Für Tempelbesuche sollte Kleidung mitgenommen werden, die Schultern und Knie bedeckt. Gute, bereits eingelaufene Schuhe sind für Angkor, Wanderungen und Naturtouren sinnvoll. In Mondulkiri und Ratanakiri kann es morgens und während der kühleren Monate deutlich frischer werden, sodass eine dünne warme Schicht praktisch ist. Mückenschutz gehört insbesondere bei Reisen ins Landesinnere ins Tagesgepäck. Für Bootsfahrten und Reisen während der Regenzeit sind wasserdichte Beutel für Smartphone und Kamera hilfreich. Für Strandtage reichen zusätzlich leichte Sandalen.

Welches Gepäck eignet sich für eine Rundreise durch Kambodscha?

Für eine Rundreise durch Kambodscha ist kompaktes Gepäck meist praktischer als ein sehr großer Koffer. Bei privaten Straßentransfers ist ein normaler Koffer in der Regel problemlos möglich. Umfasst die Route jedoch Boote, kleinere Fahrzeuge, Inseln oder abgelegene Lodges, lässt sich eine weiche Reisetasche häufig einfacher verstauen. Zusätzlich ist ein kleiner Tagesrucksack für Tempelbesuche, Wanderungen und Bootsfahrten sinnvoll. Medikamente, Reisepass, Elektronik und wichtige Unterlagen sollten im Handgepäck aufbewahrt werden. Während der Regenzeit sind wasserdichte Innenbeutel besonders hilfreich. Die Gepäckbestimmungen für Flüge unterscheiden sich je nach Airline und Tarif und sollten daher für jede tatsächlich gebuchte Flugstrecke individuell geprüft werden.

Kultur und verantwortungsvolles Reisen


Was sollte ich beim Besuch von Tempeln in Kambodscha beachten?

Beim Besuch buddhistischer Tempel und der Anlagen von Angkor sollten Schultern und Knie bedeckt sein. Ein ruhiges und respektvolles Verhalten ist ebenfalls wichtig. Schuhe werden ausgezogen, wenn dies vor dem Betreten eines religiösen Gebäudes verlangt wird. Fußsohlen sollten nicht auf Buddhafiguren oder andere Menschen gerichtet und andere Personen nicht am Kopf berührt werden. In Tempelanlagen sollten die markierten Wege nicht verlassen werden. Dies ist nicht nur aus Respekt sinnvoll, sondern kann in einzelnen abgelegenen Gebieten auch aus Sicherheitsgründen wichtig sein. Mönche oder religiöse Zeremonien sollten nur nach vorheriger Zustimmung fotografiert werden. Beschädigte Steine oder andere Bestandteile historischer Anlagen dürfen keinesfalls als Souvenir mitgenommen werden. Die Ausfuhr von Kulturgütern ist streng geregelt und Verstöße können erhebliche strafrechtliche Folgen haben.

Wie gehe ich verantwortungsvoll mit Tierprojekten und Besuchen bei Kindern in Kambodscha um?

Bei Tier- und Sozialprojekten empfiehlt es sich, auf klare Schutzstandards zu achten und Angebote zu vermeiden, bei denen direkter Kontakt wichtiger ist als Tierwohl oder Kinderschutz. Bei Elefantenprojekten sollten Einrichtungen bevorzugt werden, bei denen die Beobachtung der Tiere im Vordergrund steht und auf Reiten, Baden oder erzwungenen Körperkontakt verzichtet wird. Waisenhausbesuche und spontane Schulbesuche sollten ebenfalls nicht als touristisches Erlebnis angeboten werden. Direkte Geschenke an einzelne Kinder können problematische Abhängigkeiten fördern. Lokale Projekte lassen sich besser über etablierte Organisationen oder soziale Unternehmen unterstützen. Unser Experte in Kambodscha kennt verschiedene Betriebe, die Ausbildungsmöglichkeiten schaffen und lokale Beschäftigung fördern. Erfahre hier mehr über Tierschutz und Besuche in Waisenhäuser.

Beste Reisezeit für Kambodscha

Die ideale Reisezeit für Tansania hängt vor allem vom Wetter ab, aber auch die Besucherzahlen spielen eine Rolle. Hier erfährst du mehr über die beste Reisezeit für Kambodscha und wann sich eine Rundreise besonders lohnt.

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