Die beste Reisezeit für Marokko hängt nicht nur vom Klima, sondern auch von der touristischen Auslastung ab. Eine gleichmäßigere Verteilung des Tourismus über das Jahr hilft nicht nur der Umwelt, sondern sorgt auch für ein authentischeres Reiseerlebnis. Wenn du nicht auf die Schulferien angewiesen bist, lohnt es sich, außerhalb der Hochsaison nach Marokko zu reisen. Neben weniger Trubel profitierst du oft auch von günstigeren Flugpreisen.
Die beste Reisezeit für Marokko liegt zwischen April und September. Besonders ruhig ist es in den Monaten von Dezember bis Februar und von Juli bis August. Der Marokko-Spezialist Rob, der vor Ort lebt, berät dich gerne individuell zu deiner perfekten Reisezeit!
Klima in Marokko

Die meisten Menschen verbinden Marokko mit Hitze und viel Sand. Im Süden Marokkos ist es in der Tat sehr trocken und heiß, genau wie in den unteren Teilen in der Mitte des Landes und im Osten. Aber der nördliche Teil des Landes ist in den Wintermonaten ziemlich nass, mit manchmal sogar noch mehr Regen als in Deutschland. Im Sommer ist es auch hier angenehm, wenn auch kälter als im Süden Marokkos. Nordmarokko (Casablanca, Rabat, Tanger, Fes und Meknes) hat von Mitte Mai bis Mitte Oktober das beste Wetter und auch im Sommer ist es hier angenehm.
Das Atlasgebirge ist von Ende Mai bis Ende Oktober das schönste, wenn es keinen Schnee gibt und es nicht zu kalt ist. So ist auch der Sommer in der Höhe gut. Die beste Reisezeit für die Westseite des Atlasgebirges ist die Zeit von Ende März bis Anfang Juni und von Ende September bis Anfang November. Während es in Marrakesch im Hochsommer, also im Juli und August, schon sehr heiß wird, ist es in den Hafenstädten Essaouira und Agadir im Vergleich sehr angenehm – dem Atlantik sei Dank.
Besucheraufkommen

Die Hochsaison in Marokko ist in den Monaten März bis Mai und Oktober bis November. Im Frühling und Herbst sind die Monate, um in Marokko gutes Wetter zu haben. Im Allgemeinen sind die restlichen Monate viel ruhiger.
Besondere Feste in Marokko

Marokko ist ein Land voller lebendiger Traditionen, die besonders während der lokalen Feste spürbar werden. Musik, Düfte, Farben und jahrhundertealte Bräuche prägen diese besonderen Momente und geben dir einen authentischen Einblick in Kultur und Alltag.
Mai – Mossem des Rosest
Jedes Jahr im Mai findet in Kelaat M’Gouna das Rosenfest statt, das eng mit der Erntezeit im „Tal der Rosen“ verbunden ist. In der Region werden Duftrosen angebaut, aus denen unter anderem Rosenöl und Kosmetikprodukte hergestellt werden. Während des Festivals füllt sich der Ort mit Musik, Märkten und Einheimischen in traditionellen Trachten. Besucher können regionale Produkte entdecken und die besondere Atmosphäre erleben. Ein Höhepunkt ist die Wahl der Rosenkönigin, die das Fest symbolisch begleitet.
Juni – Gnaoua-Festival in Essaouira
Im Juni erwartet dich in Essaouira das Gnaoua-Festival, eines der wichtigsten Musikfestivals Marokkos. Im Mittelpunkt steht die traditionelle Gnaoua-Musik, die mit internationalen Einflüssen kombiniert wird. Mehrere Tage lang verwandelt sich die Stadt in eine große Bühne mit Konzerten, Straßenmusik und kulturellen Begegnungen. Die rhythmischen Klänge, begleitet von Instrumenten wie der Guembri und Metallkastagnetten, schaffen eine besondere, fast tranceartige Atmosphäre.
Oktober – Festival Taragalte
Ende Oktober findet nahe M’Hamid am Rand der Sahara das Festival Taragalte statt. Während des dreitägigen Festivals wird in der Wüste das nomadische Erbe gefeiert, mit Musik aus Marokko und Westafrika, traditionellen Begegnungen und Einblicken in den Lebensstil der Wüstenbewohner.
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