Die Kapverden werden oft mit Strandurlaub, Sonne und All-Inclusive-Resorts auf Sal oder Boa Vista verbunden. Doch der Archipel im Atlantik kann viel mehr: grüne Täler mit tollen Wanderrouten auf Santo Antão, Musik und Kultur in Mindelo, Vulkanlandschaften auf Fogo, koloniale Geschichte auf Santiago und kleine Unterkünfte mit viel Nähe zum lokalen Leben. Wenn du Sonne suchst, aber nicht nur am Strand liegen möchtest, sind Kapverden Reisen eine schöne Mischung aus Entspannung, Natur und Kultur. Hier findest du 7 Gründe für Kapverden Reisen auch jenseits von Sal oder Boavista eine Reise wert sind!

Betty Wilde arbeitet als Content Manager bei Fairaway
Autor: Betty
FairAway Redaktion

1. Die Kapverden sind ein ideales Winterziel

Wenn es in Deutschland kalt und grau ist, erwarten dich auf den Kapverden milde Temperaturen, viel Sonne und meist ein angenehmer Wind. Besonders von November bis Mai sind die Inseln für viele Reisende attraktiv, weil sich Strandtage, Wanderungen und Inselhopping gut verbinden lassen.

Unsere lokalen Reisespezialisten empfehlen diese Monate besonders für Wanderungen, Inselhopping und entspannte Strandtage. Auf Sal und Boa Vista kann es in dieser Zeit windiger sein, was die Inseln auch für Wassersport interessant macht.

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2. Abseits von Sal und Boa Vista reist du deutlich ruhiger

Es klingt verrückt bei einem Ziel, an das so viele Sonnenanbeter reisen, aber die All-Inclusive-Resorts liegen nur auf zwei Inseln: Sal und Boavista. Auf den anderen Inseln begegnest du nur kleinen Gruppen von Wanderern oder Rucksacktouristen und die touristischen Einrichtungen sind sehr klein. Wenn du mehr Natur, Kultur und Begegnungen suchst, lohnt sich der Blick auf Inseln wie Santo Antão, São Vicente, Fogo, Santiago, São Nicolau oder Brava. Dort reist du oft langsamer, persönlicher und mit mehr Kontakt zum lokalen Alltag.

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3. Welche Kapverden-Insel passt zu dir?

Das Archipel besteht aus neun bewohnten Inseln und jede davon hat ihre eigene Atmosphäre und Landschaft. Santo Antão ist ideal, wenn du durch wunderschöne grüne Ribeira-Täler wandern oder spektakuläre Klippen-Pfade bezwingen möchtest. São Vicente passt gut, wenn du Musik, Kultur und das lebendige Mindelo kennenlernen willst. Fogo ist spannend für aktive Reisende, die Vulkanlandschaften und besondere Ausblicke suchen. Santiago verbindet Geschichte, Märkte und kapverdischen Alltag. Sal und Boa Vista eignen sich vor allem für Strand, Wind, Wassersport und entspannte Tage am Meer.

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4. Auf die Kapverden reisen heißt Urlaub pur

Du kannst in deinem Urlaub auf den Kapverdischen Inseln so richtig genießen. Denke an Mojitos, frisch gefangenen Fisch und portugiesischen und lokalen Wein, und du hast eine Idee, was dich erwartet. Die Inseln sind klein, daher sind die Reisewege kurz und es gibt ausgezeichnete tägliche Inlandsflüge zwischen den Inseln, teilweise kannst du auch gemütlich mit der Fähre fahren. Und überall gibt es Restaurants, in denen die Einheimischen frischen Fisch genießen und bei einem guten Wein oder Bier den Tag ausklingen lassen.

Eine Kapverden Reise wird besonders abwechslungsreich, wenn du mehrere Inseln miteinander kombinierst. Dabei sollte die Planung nicht zu knapp sein, denn Wetter, Wind und Fährzeiten können den Ablauf beeinflussen. Unsere lokalen Experten Romina und Milton kennen die Inselverbindungen und helfen dir, eine Route zu planen, die zu deinem Tempo und deinen Interessen passt.

5. Wer nach Kapverden reist, bereist Europa & Afrika

Auf den Kapverden findest du eine aufregende Mischung aus Europa und Afrika. Aufgrund der Lage des Archipels und der Kolonialgeschichte sind die Kapverden eine perfekte Mischung aus zwei Kontinenten. Europäisch sind die bunten Städte mit portugiesischen Häusern und mediterraner Küche. Afrikanisch sind die Musik sowie das Erscheinungsbild der Bevölkerung und der Landschaft.

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6. Die Kapverdianer selbst

Die Bevölkerung ist vielleicht der wichtigste Grund, um das Land zu besuchen. Die Kapverdianer sind entspannt und fröhlich. Nicht umsonst lautet das nationale Motto „morabeza“, das für Freundlichkeit und Gastfreundschaft steht. Egal, ob du eine Cachupa zu Hause essen oder einen Mojito in einer örtlichen Strandbar genießt, die entspannte Atmosphäre wird dich überall begeistern. Versuche auf deiner Reise auf die Kapverden, die Nächte in kleinen, familiengeführten Pensionen zu verbringen, um dies hautnah zu erleben.

7. Zum Schluss noch die Musik!

Zu guter Letzt: Was besonders viel Spaß bei einer Reise auf die Kapverden macht, ist die Musik! Musik ist eine große Leidenschaft der Kapverdianer. Ob das die melancholische Morna oder die etwas schwingende Coladeira ist, Live-Musik ist an vielen Orten zu hören. Zum Beispiel in einer trendigen Strandbar in Mindelo oder in einem Tanzcafé in Praia, aber das Beste ist vielleicht eine Dorfbar am Krater von Fogo oder am Ponto do Sol, wo die Einheimischen die Geige und die Gitarre auspacken und mit viel Leidenschaft das kapverdische Lebensgefühl besingen. Ein unvergessliches Erlebnis!

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Lohnt sich eine Kapverden Reise für 2 Wochen?

Zwei Wochen können sich für eine Kapverden Reise sehr lohnen, wenn die Route gut geplant ist und nicht zu viele Inseln kombiniert werden. Für eine reine Strandreise auf Sal oder Boa Vista reichen oft auch weniger Tage. Wenn du aber wandern, Kultur erleben und mehrere Inseln kennenlernen möchtest, sind 14 Tage deutlich sinnvoller.

Bei FairAway empfehlen wir für Kapverden Reisen mindestens 10 Tage. Noch entspannter sind mindstens 17 Tage, besonders wenn du mehrere Inseln kombinieren möchtest. In zwei Wochen lässt sich trotzdem viel erleben, wenn die Route bewusst geplant wird: zum Beispiel mit Santo Antão zum Wandern, São Vicente für Musik und Kultur und einer weiteren Insel für Strand oder Vulkanlandschaften. Unsere lokalen Experten Romina und Milton achten darauf, dass du nicht nur möglichst viel siehst, sondern auch genug Zeit hast, wirklich anzukommen.

Wie viele Inseln sollte man auf einer Kapverden Rundreise kombinieren?

Das hängt stark von deiner Reisedauer ab. Bei zwei Wochen passen oft drei Inseln gut, zum Beispiel São Vicente, Santo Antão und Fogo oder Santiago. Vier Inseln sind in 14 Tagen nur dann empfehlenswert, wenn die Verbindungen gut liegen und du ein aktiveres Reisetempo magst.

Mit drei Wochen kannst du die Kapverden deutlich entspannter erleben. Dann sind vier bis fünf Inseln realistisch, ohne dass die Reise zu gehetzt wird. Du kannst zum Beispiel São Vicente und Santo Antão für Musik, Kultur und Wandern kombinieren, Fogo für Vulkanlandschaften einplanen und Santiago für Geschichte und Alltag ergänzen. Wer am Ende noch Strandtage möchte, kann Sal oder Boa Vista dazunehmen. Unsere lokalen Experten planen die Route deshalb nicht nur nach Inselanzahl, sondern nach Reisezeit, Fähr- und Flugverbindungen, Interessen und gewünschtem Tempo. So wird aus der Rundreise kein Abhaken von Inseln, sondern eine stimmige Reise durch die Vielfalt der Kapverden.

Bei vier Wochen ist auch eine langsamere Rundreise mit fünf bis sechs Inseln möglich. Dann bleibt mehr Raum für kleinere oder weniger besuchte Inseln wie São Nicolau, Maio oder Brava, sofern die Verbindungen zur Reisezeit gut passen. 

Unsere lokalen Experten planen die Route deshalb nicht nach Inselanzahl, sondern nach Reisezeit, Fähr- und Flugverbindungen, Interessen und gewünschtem Tempo. So wird aus der Rundreise kein Abhaken von Inseln, sondern eine stimmige Reise durch die Vielfalt des Archipels.

Wichtig ist: Mehr Inseln machen die Reise nicht automatisch besser. Oft entsteht die schönere Kapverden Reise, wenn du länger auf einer Insel bleibst, lokale Orte kennenlernst und nicht jeden zweiten Tag weiterreist.

Ist Boa Vista oder Sal besser für den ersten Kapverden Urlaub?

Sal und Boa Vista sind für viele Reisende der erste Kontakt mit den Kapverden, weil es von Deutschland je nach Saison Direktflüge auf beide Inseln gibt. Beide eignen sich gut, wenn du vor allem Sonne, Strand und eine unkomplizierte Ankunft suchst. Sal ist etwas lebendiger, Boa Vista wirkt oft ruhiger und weitläufiger. Die internationalen Flughäfen liegen aber nicht nur auf Sal und Boa Vista, sondern auch auf Santiago und São Vicente. Wenn du die Kapverden wirklich kennenlernen möchtest, empfehlen wir dir meistens nicht, nur auf Sal oder Boa Vista zu bleiben. Inseln wie Santo Antão, São Vicente, Fogo oder Santiago zeigen mehr von der landschaftlichen und kulturellen Vielfalt des Archipels. Oft ist Sal oder Boa Vista ein praktischer Start- oder Endpunkt der Reise, während die eigentliche Rundreise auf den ruhigeren und vielseitigeren Inseln stattfindet. Romina und Milton planen die Route so, dass Anreise, Inselwechsel und Reisetempo gut zusammenpassen.