Es klingt verlockend: Geld sparen, indem du einen Flug mit mehreren Zwischenstopps buchst. Wie wäre es mit einer Reise, die möglichst wenig Stress verursacht? Diese sollte ohne Probleme vor und nach dem Flug ablaufen. Noch besser ist eine kürzere Gesamtreisezeit. Für kurze Strecken sparst du mit einem Direktflug außerdem viele CO₂-Emissionen. In diesem Blog findest du die fünf Vorteile eines Direktflugs für kurze Entfernungen.

Vorteile eines Direktflugs

1. Ein Direktflug ist schneller und komfortabler

Du möchtest das Beste aus Deinen kostbaren Urlaubstagen herausholen, oder? Stundenlang am Flughafen zu warten, bis Dein Anschlussflug endlich abhebt, ist sicher keine angenehme Art, Deine Zeit zu verbringen. Ein großer Vorteil eines Direktflugs ist, dass Du schneller an Deinem Ziel bist. Außerdem reist Du deutlich komfortabler: Du musst Dir keine Gedanken über Verspätungen oder das Verpassen eines Anschlussfluges machen. Du steigst in Deutschland ein und an Deinem Zielort wieder aus. Einfach ideal.

2. Ein Direktflug ist sicherer

Fliegen mit einem oder mehreren Zwischenstopps birgt gewisse Risiken. So kann es passieren, dass Dein erster Flug verspätet ist und Du dadurch Deinen Anschluss verpasst. Seit 2020 gibt es jedoch ein weiteres Risiko: eine weltweite Pandemie. Wenn uns Corona eines gelehrt hat, dann, dass Regeln und Reisehinweise sich plötzlich ändern können. Stell Dir vor, die Einreisebestimmungen in Deinem Zwischenland ändern sich, während Du ahnungslos in der Luft bist – kein besonders guter Start in Deinen Urlaub.

Fliegen schadet der Umwelt. Daran gibt es keinen Zweifel. Aber es macht einen großen Unterschied, ob Du ans andere Ende der Welt fliegst oder zu einem Ziel in der Nähe. Wir haben die Klimaauswirkungen der Flüge zu all unseren Reisezielen für Dich aufgelistet.

3. Geringeres Risiko für Gepäckverlust

Ein verschwundener Koffer verdirbt jeden Urlaubsstart. Bei Anschlussflügen leitet ein ausgeklügeltes System alle Gepäckstücke weiter. Dennoch passieren Irrtümer. Ein Koffer erreicht vielleicht zu spät den Anschlussflug. Manchmal landet er versehentlich im falschen Flieger oder bleibt am Boden stehen. In solchen Momenten kocht der Ärger hoch. Wer direkt ans Ziel fliegt, findet seinen Koffer mit hoher Sicherheit am Gepäckband wieder. Das beruhigt schon bei der Buchung.

Denkst Du bei nachhaltigerem Reisen vielleicht direkt an CO₂-Kompensation? Viele Reiseveranstalter werben damit, Bäume zu pflanzen, um die durch Deinen Flug verursachte Umweltbelastung auszugleichen. Wir erklären Dir, warum CO₂-Kompensation keine echte Lösung ist.

4. Keine zusätzlichen Visa erforderlich

Reist Du über ein anderes Land, kann es sein, dass Du zusätzliche Dokumente für das Land benötigst, in dem Du einen Zwischenstopp einlegst. Dazu gehört beispielsweise ein (Double Entry) Visum oder eine andere Genehmigung, um in das Land einreisen zu dürfen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Du über die USA reist. Dort musst Du vorab ein ESTA (Electronic System for Travel Authorization) beantragen, selbst wenn Du den Flughafen nie verlässt. Mit einem Direktflug ersparst Du Dir diesen bürokratischen Aufwand und reist entspannt direkt zu Deinem Ziel.

 

5. Weniger CO₂-Ausstoß auf kürzeren Strecken

Der größte Teil der CO₂-Emissionen Deiner Reise entsteht durch den Flug zu Deinem Ziel. Bei Fernreisen kann das bis zu 90 % der gesamten Emissionen ausmachen. Fliegst Du zu einem Ziel unter 6.000 Kilometern Entfernung, lohnt es sich, einen Direktflug zu wählen. Beim Starten und Landen werden die meisten Treibhausgase freigesetzt. Findet das nur einmal statt, statt mehrmals, reduziert das die Umweltbelastung erheblich. Die meisten Direktflüge innerhalb Europas sind Charterflüge. Diese verbrauchen pro Passagier weniger, da sie keine Business Class haben, wodurch mehr Menschen ins Flugzeug passen. Zudem sind sie oft besser ausgelastet.

Tipps: So kannst Du „besser“ fliegen

Es gibt viele Möglichkeiten, die Gesamtemissionen Deiner Flugreise zu minimieren.

  • Die Effizienz eines Flugzeugs hängt nicht nur vom Baujahr ab, sondern vor allem vom Alter des Designs. Ein Flugzeug, das vor zehn Jahren gebaut wurde, aber auf einer 30 Jahre alten Konstruktion basiert, verbraucht oft mehr Treibstoff als ein älteres Modell mit modernerer Entwicklung.
  • Sehr kurze Flüge sollten möglichst vermieden werden. Strecken, die sich problemlos mit Auto oder Zug zurücklegen lassen, verursachen beim Fliegen unnötige Emissionen. Das gilt besonders für Verbindungen innerhalb Deutschlands sowie zu nahen Nachbarländern wie Österreich oder der Schweiz.
  • Eine einfache Orientierung ist die 500 Kilometer Grenze. Für Distanzen unter 500 Kilometern sind Zug, Bus oder Auto meist die sinnvollere Wahl.
  • Auch die Reiseplanung spielt eine Rolle. Statt mehrmals im Jahr kurze Flugreisen zu unternehmen, kann ein längerer Aufenthalt sinnvoll sein. Ein vierwöchiger Urlaub statt zwei zweiwöchiger Reisen reduziert Flugemissionen und gibt mehr Zeit, ein Reiseziel intensiver zu erleben.
  • Für kurze Trips lohnt es sich, Ziele zu wählen, die ohne Flug erreichbar sind. Städte wie Paris, Brüssel oder Prag sowie viele deutsche Städte lassen sich bequem mit Bahn oder Auto erreichen.
  • Zugreisen sind komfortabel und effizient. Viele Verbindungen bieten WLAN und ermöglichen entspanntes Reisen mit Blick auf die Landschaft. Auf einigen Strecken gibt es zudem Nachtzüge, mit denen sich Zeit und Ressourcen sparen lassen.

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