Das italienische Apulien entdeckst du am schönsten, wenn du nicht die Standardroute nimmst, sondern dich von den Menschen leiten lässt, die dort leben und arbeiten. Dafür bist du bei unserer lokalen Reiseexpertin Livia genau richtig. Sie kennt die Region wie kaum eine andere und sorgt dafür, dass sich all ihre Reisen um besondere Begegnungen und Erlebnisse drehen. Sie hat die besten Tipps, um die beliebten Sehenswürdigkeiten in Apulien so zu besuchen, dass du mehr davon hast, und findet auch die Orte abseits der bekannten Wege.
Das Itria Tal
Das Itria Tal eignet sich ideal für eine aktive Entdeckungstour. „Dieser Teil Apuliens ist größtenteils flach und damit perfekt zum Radfahren“, sagt Livia. Du fährst vorbei an jahrhundertealten Olivenbäumen und charakteristischen Trulli. „So erlebst du das ländliche Apulien ganz nah und findest Ruhe unterwegs. Außerdem kannst du einen Stopp für eine Weinverkostung einlegen.“
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Begegne Einheimischen
„Apulien entdeckst du am besten durch bedeutungsvolle Begegnungen mit den Menschen, die hier leben“, erzählt Livia. Die Region ist geprägt von einer lebendigen Handwerkskultur, in der Produkte mit viel Liebe zur Tradition entstehen. Lerne während deiner Rundreise zum Beispiel, wie Mozzarella hergestellt wird, oder forme selbst Ton an der Töpferscheibe. „Für viele Reisende sind solche Workshops und persönlichen Begegnungen im Nachhinein die schönsten Erlebnisse. Du erhältst einen ehrlichen Einblick in die apulische Kultur und ihre Traditionen.“
Locorotondo, Cisternino und Martina Franca
„Alberobello ist bei einem Besuch in Apulien natürlich ein Muss, aber auch sehr touristisch“, sagt Livia. Die drei Orte, die sie für ein authentischeres Erlebnis besonders empfiehlt, sind Locorotondo, Cisternino und Martina Franca. Sie liegen im Itria Tal und vor allem am Morgen kannst du hier in aller Ruhe zwischen barocken Gebäuden, kleinen Plätzen und lokalen Geschäften umherstreifen.
Der stille Norden von Apulien
„Ich habe vor Kurzem selbst einen weniger bekannten Teil im Norden Apuliens erkundet, die Monti Dauni“, erzählt Livia. „Die Natur ist hier beeindruckend, mit sanften Hügeln und dichten Wäldern. Außerdem findest du hier viele kleine Städte wie Lucera, Troia und Bovino. Manchmal scheint die Zeit hier stehen geblieben zu sein.“ Dich erwarten romanische Kathedralen, Burgen aus der Zeit Friedrichs II. und Spuren byzantinischer und lombardischer Einflüsse. „Am besten entdeckst du diese Region mit einem lokalen Guide, der die Geschichten lebendig werden lässt.“
Gargano und die Foresta Umbra
Im Norden Apuliens liegt ein weiteres Highlight, der Nationalpark Gargano. „Einer der bedeutendsten Nationalparks Italiens“, sagt Livia. „Die Foresta Umbra ist Natur, die man in diesem Teil Italiens kaum erwartet, ein dichter Wald mit herrlichen Wanderwegen.“ Besuche auch die Orte Sant’Angelo Muxaro und Vieste.
Lecce, Barock in seiner schönsten Form
Lecce ist sehr bekannt und darf auf deiner Route durch Apulien aber nicht fehlen. Am besten entdeckst du die Stadt zu Fuß. „Ein Spaziergang durch das historische Zentrum ist ein echtes Erlebnis, mit kunstvoll verzierten Barockfassaden, stillen Plätzen, Handwerksateliers und Kirchen, die plötzlich vor dir auftauchen“, sagt Livia. Eine Stadt voller Atmosphäre und Handwerkskunst und zu Recht eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Apulien.
Bari: Jugendstil und Streetfood
Bei Bari denkst du vielleicht nicht sofort an Jugendstil und gutes Essen, doch genau das macht die Stadt laut Livia zur größten Überraschung. „Bari hat viel mehr zu bieten, als man erwartet. Ich empfehle dir, eine Führung mit einem lokalen Guide zu machen. Er oder sie erzählt dir alles über die besondere Jugendstilarchitektur, die dir sonst vielleicht gar nicht auffällt“, sagt sie. Vor allem im Viertel Murat entdeckst du schöne Fassaden, dekorative Details und historische Cafés, die von der reichen Geschichte Baris erzählen. „Und Bari ist eine echte Stadt für Foodies. Mach unbedingt eine Streetfood Tour.“
