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Route deiner Reise: Wanderreise West-Bretagne

 

Tag 1-2: Brest

Du reist auf eigene Faust nach Brest, einer großen Hafenstadt direkt am Atlantik. Nach einer Übernachtung in einem komfortablen Hotel hast du am nächsten Morgen Zeit, Brest zu entdecken. Besuche zum Beispiel die Ateliers des Capucins, ehemalige Industriehallen, die heute eine Bibliothek, Cafés, Geschäfte und Kulturangebote beherbergen. Am Nachmittag fährst du mit dem Bus zum Hafen von Aber Wrac’h, einem der charakteristischen bretonischen „Fjorde“. Vor der Küste kannst du den Leuchtturm der Île Vierge sehen, der über die vielen kleinen Inseln wacht.

Übernachtungen: Brest und Aber Wrac’h

 

Tag 3: Sainte-Marguerite

Nach einer Nacht in Aber Wrac’h beginnt dein erster richtiger Wandertag. Die Route über die Halbinsel Sainte-Marguerite folgt einem ruhigen Weg am Wasser entlang und führt durch eine grüne Landschaft, in der viele Vögel leben. Schon heute bekommst du einen guten Eindruck von der Vielfalt dieser Küste: offene See, geschützte Ufer und grüne Landschaften wechseln sich immer wieder ab. Du übernachtest in einem kleinen Gästehaus in Tréglonou.

Distanz: 23 km, 185 Höhenmeter aufwärts und 160 Höhenmeter abwärts
Übernachtung: Tréglonou

Während der Wanderung brauchst du nur einen Tagesrucksack. Dein restliches Gepäck wird für dich transportiert.

 

Tag 4: Von Aber Benoît nach Portsall

Am Aber Benoît liegt das kleine Dorf Saint-Pabu. Von hier wanderst du entlang der goldfarbenen Strände von Corn Ar Gazel und Erléac’h. Anschließend führt die Route durch eine Dünenlandschaft mit Strandhafer und weiten Ausblicken über die Küste. Weiter geht es in Richtung der kleinen Inseln und Landzungen bei Portsall. Die Region wurde durch die Ölkatastrophe der Amoco Cadiz bekannt, ist heute aber vor allem für ihre Verbindung aus Natur und bretonischer Küstenkultur geprägt. In Portsall übernachtest du wieder in einem kleinen Gästehaus.

Distanz: 21 km, 105 Höhenmeter aufwärts und 130 Höhenmeter abwärts
Übernachtung: Portsall

 

Tag 5: Von Portsall nach Aber Ildut

Auf dem Weg von Portsall zum Aber Ildut siehst du in der Ferne bereits den beeindruckenden Le-Four-Leuchtturm. Beim Küstenort Porspoder folgst du dem alten Zöllnerpfad über die Halbinsel Saint-Laurent. Salzige Meeresluft, markante Felsen und der Blick auf die wilde Atlantikküste machen diese Etappe zu einem typisch bretonischen Wandertag. Am Ende erreichst du Lanildut am Aber Ildut. Hier übernachtest du in einem kleinen Gästehaus.

Distanz: 21 km, 170 Höhenmeter aufwärts und 150 Höhenmeter abwärts
Übernachtung: Lanildut

In unserem Blog Bretagne kulinarisch erleben findest du Tipps zu regionalen Spezialitäten, typischen Gerichten und besonderen Genussmomenten.

 

Tag 6: Von Porscav nach Le Conquet

Mit einem kurzen Transfer erreichst du Porscav. Von hier wanderst du weiter zur Pointe Saint-Mathieu, einem der markantesten Punkte an der Westküste der Bretagne. Die Route führt durch offene Graslandschaften und entlang rauer Klippen mit weiten Ausblicken über den Atlantik. Am Ende der Etappe erreichst du Le Conquet. Dort übernachtest du in einem kleinen Hotel und kannst im Hafen die Boote zu den vorgelagerten Inseln beobachten.

Distanz: 21 km, 230 Höhenmeter aufwärts und 225 Höhenmeter abwärts
Übernachtung: Le Conquet

Die Bretagne ist auch kulinarisch eine Reise wert. Entdecke in unserem Blog Bretagne kulinarisch erleben typische Spezialitäten und regionale Köstlichkeiten, die du unterwegs probieren kannst.

 

Tag 7-8: Insel Ouessant

In etwa einer Stunde bringt dich die Fähre auf die besondere Insel Ouessant. Dort wanderst du entlang der Nordküste und kommst unter anderem am Leuchtturm von Créac’h und am Ecomuseum vorbei. Du übernachtest auf Ouessant, denn am nächsten Tag erkundest du auch den Süden der Insel. Die Route führt dich bis zum südlichsten Punkt von Ouessant und weiter entlang hoher Klippen, die vielen Seevögeln als Brutplatz dienen. Am späten Nachmittag fährst du mit dem Boot zurück nach Brest, wo du deine letzte Nacht verbringst.

Tag 7: 19 km, 165 Höhenmeter aufwärts und 165 Höhenmeter abwärts
Übernachtung: Ouessant
Tag 8: 13 km, 205 Höhenmeter aufwärts und 205 Höhenmeter abwärts
Übernachtung: Brest

 

Tag 9: Abreise aus Brest

Nach einer letzten Übernachtung in Brest endet deine Wanderreise durch die Westbretagne. Möchtest du deine Reise noch verlängern? Dann frage unsere lokalen Reisespezialisten Sasha & Clement nach den Möglichkeiten.

Vorgegebene Route

Nimm Kontakt mit unseren lokalen Reisespezialisten auf und fordere ein Angebot für diese festgelegte Route an. Innerhalb weniger Tage erhältst du alle Informationen und den finalen Reisepreis. Anschließend kannst du deine Reise verbindlich buchen.
 

An- & Abreise Bretagne

Die Reise beginnt und endet in Brest. Start- und Endpunkt sind gut mit dem Zug erreichbar. Alternativ kannst du mit dem Auto anreisen.

Mit dem Zug
Die Reise von Frankfurt nach Brest dauert etwa 10 Stunden mit einem Umstieg in Paris. Weitere Informationen zur Anreise findest du in unserem Blog zur Reise mit dem Zug.

Mit dem Auto
Wenn du mit dem Auto anreist, parkst du am besten in Brest. Die lokalen Reisespezialisten Sasha & Clement können dich zu kostenpflichtigen Parkmöglichkeiten in der Nähe des Stadtzentrums beraten.

Besondere Erlebnisse

Während deiner Reise durch die Bretagne hast du die Möglichkeit, authentische Erfahrungen zu machen und das Leben vor Ort kennenzulernen. Gleichzeitig unterstützt du lokale Initiativen und trägst dazu bei, dass der Tourismus einen positiven Beitrag für die Region leistet.

Reisehinweise Frankreich

Alle praktischen Informationen für deine Rundreise durch Frankreich. Von Sicherheit und praktischen Tipps bis hin zu Gesundheit und Zahlungsmitteln.

Praktische Informationen


Beste Reisezeit Frankreich

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Häufig gestellte Fragen zur Wanderrreise West-Bretagne

Welche Wanderwege eignen sich besonders für die Westbretagne?

Die Westbretagne eignet sich besonders für Küstenwanderungen entlang des GR34, auch Zöllnerpfad genannt. Die Route führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Klippen, Sandstränden, kleinen Häfen und den sogenannten Abers. Besonders reizvoll sind die Abschnitte rund um Aber Wrac’h, Portsall, Le Conquet und die Pointe Saint-Mathieu.

Was sind die Abers in der Bretagne?

Als Abers bezeichnet man in der Bretagne tief ins Landesinnere reichende Flussmündungen, die stark von den Gezeiten geprägt sind. Sie erinnern teilweise an Fjorde, sind geologisch aber anders entstanden. Besonders bekannt sind Aber Wrac’h, Aber Benoît und Aber Ildut. Entlang dieser Küstenlandschaften verlaufen zahlreiche Wanderwege mit Blick auf Buchten, Inseln und Leuchttürme.

Lohnt sich die Insel Ouessant zum Wandern?

Ja, Ouessant ist eines der besonderen Wanderziele der Bretagne. Die Insel liegt vor der westlichsten Küste Frankreichs und ist geprägt von hohen Klippen, Leuchttürmen und einer rauen Atlantiklandschaft. Wanderwege führen entlang der Nord- und Südküste. Besonders bekannt sind die Leuchttürme Créac’h und La Jument sowie die vielen Aussichtspunkte über das Meer.

Wie anspruchsvoll ist Wandern in der Westbretagne?

Wanderungen in der Westbretagne sind technisch meist nicht schwierig, können aber durch längere Tagesetappen, Wind und unebenes Gelände fordernd sein. Viele Küstenwege verlaufen über schmale Pfade und offene Landschaften. Für mehrtägige Touren solltest du eine gute Grundkondition haben und Strecken von etwa 15 bis 25 Kilometern bewältigen können.

Wann ist die beste Reisezeit zum Wandern in der Westbretagne?

Die beste Reisezeit für Wanderungen in der Westbretagne liegt meist zwischen Mai und September. Im Frühling und frühen Herbst sind die Wege oft ruhiger, während der Sommer lange Tage bietet. Das Wetter am Atlantik kann schnell wechseln, deshalb solltest du auch bei gutem Wetter Regen- und Windschutz dabeihaben.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Wanderreise durch die Bretagne?

Diese Wanderreise durch die Bretagne kannst du am besten zwischen dem 1. April und dem 31. Oktober unternehmen. Das Klima ist wechselhaft und wird auch im Sommer selten extrem heiß. Gleichzeitig solltest du immer mit einem Regenschauer rechnen. Gerade für eine aktive Wanderreise sind die meist milden Temperaturen sehr angenehm.