Als Reiseexpertin Debora 2011 zum ersten Mal in den Norden Spaniens kam, war sie völlig überrascht von dieser grünen, gastfreundlichen und vielfältigen Region. Mittlerweile lebt sie bereits seit vielen Jahren mit ihrem spanischen Mann und ihren zwei Kindern in Asturien, einer einzigartigen Region in Spanien, und weiß genau, wo du sein musst, um diesen Teil Spaniens wirklich zu erleben.
Von Amsterdam nach Asturien
Während ihres Studiums in Wageningen lernte Debora ihren heutigen Mann kennen, einen echten Asturier. „Ein oder zwei Mal im Jahr reisten wir gemeinsam in seinen Heimatort. Davor war ich noch nie in diesem Teil Spaniens gewesen, doch ich spürte immer stärker, dass ich dort leben wollte.“ 2018, nach dem Abschluss ihres Studiums, wagten sie den Schritt. „Wir lebten damals zur Miete in Amsterdam und hatten einfach das Gefühl, es ist jetzt oder nie.“ Ohne festen Job und mit etwas Erspartem kamen sie in Asturien an und leben dort bis heute mit großer Freude.
Von der Leidenschaft zum Beruf
In den Niederlanden studierte Debora zunächst Forst- und Naturschutz sowie Land- und Wasserwirtschaft. Ihre Leidenschaft für Natur, Nachhaltigkeit und Unternehmertum war schon immer da. „Schon in jungen Jahren engagierte ich mich beim WWF. Während meines Studiums arbeitete ich an einem Projekt mit Meeresschildkröten in Griechenland und setzte mich in Indonesien für den Erhalt von Mangrovenwäldern ein.“ Während ihrer Promotion zum Thema Unternehmertum und Klimaanpassung führte sie viele Interviews mit Unternehmerinnen und Unternehmern. Dabei fiel ihr auf, dass sich viele von ihnen die Frage gestellt hatten: Was mache ich am liebsten im Leben? Und daraus schließlich ihren Beruf gemacht hatten.
Diese Frage ließ sie nicht mehr los, als sie sich in Asturien niederließ. „Für den WWF leitete ich Exkursionen und für die Universität Wageningen nahm ich Schülerinnen und Schüler mit in die Auen rund um Wageningen. Das hat mir am meisten Freude bereitet. Und wir lebten natürlich in einer wunderschönen, noch relativ unbekannten Region Spaniens. Rund 70 Prozent der Touristen kommen aus Spanien selbst, also sah ich viele Chancen. So entschied ich mich, als Reiseexpertin zu arbeiten.“
Im Norden Spaniens kannst du morgens in den Bergen wandern und am Nachmittag am Strand liegen.
Berggipfel und stille Strände
Und ihren Job übt Deborah mit großer Begeisterung. Denn sie weiß noch genau, wie überrascht sie selbst bei ihrem ersten Besuch war, und ist auch heute noch regelmäßig mit ihrer Familie unterwegs, um Neues zu entdecken. „Hier gibt es auf kleinem Raum unglaublich viel Abwechslung. Du kannst morgens in den Bergen wandern und am Nachmittag am Strand liegen. Entlang der Küste lässt es sich wunderbar radeln, vorbei an hunderten kleinen Buchten, mit Stopps in schönen Küstenorten und an Grotten. Gleichzeitig findest du hier beeindruckende Hochgebirge mit vielen Wandermöglichkeiten. In Kantabrien bekommst du zum Beispiel echtes Schweiz Gefühl. In Bilbao und San Sebastián genießt du erstklassige Gastronomie, und in Galicien sowie La Rioja warten bekannte Weinregionen.“
So kannst du in zwei Wochen eine Rundreise mit enormer Vielfalt erleben und viele unterschiedliche Eindrücke sammeln.“ Was diesen Teil Spaniens für sie besonders attraktiv macht, ist das Klima, das auch im Sommer ideal für aktive Reisen ist. „Das Wetter ist angenehm, aber es wird nicht zu heiß. Genau deshalb ist die Region auch bei Spanierinnen und Spaniern aus anderen Landesteilen so beliebt.“
Die Menschen hier in Spanien haben eine große Liebe zu ihrer Region. Sie sind stolz auf ihre Herkunft, und das spürst du in ihrer Gastfreundschaft.
Lass dich überraschen
Dass dieser Teil Spaniens bei Niederländerinnen und Niederländern noch kaum bekannt ist, macht es für Debora umso schöner, Reisenden die Region näherzubringen. Am liebsten verbindet sie die Highlights mit Orten, von denen man einfach wissen muss, dass es sie gibt. „So verteilst du die Besucher besser über die Region und bringst sie auch in Gegenden, in denen Tourismus willkommen ist. Das ist auch für Reisende angenehm, denn selbst in der Hochsaison findest du dort noch Ruhe. Und oft sind es genau diese Orte, die am meisten überraschen. Der Naturpark Redes ist zum Beispiel kaum bekannt, dabei kenne ich dort ein sehr charmantes kleines Hotel, in dem der Mann der Gastgeberin auch noch ein hervorragender Koch ist. Während deines Aufenthalts kannst du dort an einem Kochworkshop teilnehmen. Im Nachhinein sind das meist die schönsten Erlebnisse, aber man muss eben wissen, dass es sie gibt. Dieses Wissen teile ich gerne in den Reisevorschlägen, die ich erstelle.“
„Ich hoffe, dass sich Menschen genau an solche Momente ihrer Reise erinnern, an eine besondere Übernachtung oder eine Tour mit einem Vogelführer, bei der sie ganz in der Natur waren. Oder daran, dass sie dank meiner Beschreibung an einem wunderschönen, kleinen Strand gelandet sind. Und die Menschen hier in Spanien haben eine große Liebe zu ihrer Region. Sie sind stolz auf ihre Herkunft, und das spürt man in ihrer Gastfreundschaft.“
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