Du möchtest eine unvergessliche Wanderung am Kilimandscharo unternehmen, dem gigantischen Bergmassiv im Nordosten Tansanias? Dann aufgepasst: Wir stellen dir hier die für uns beste Kilimandscharo Route vor, geben dir Tipps für deine Trekking Tour mit auf den Weg und beantworten alle wichtigen Fragen für eine erfolgreiche und unvergessliche Wanderung während deiner Tansania Reise!
Kilimandscharo Routen in Tansania: Unser Favorit
Welche Kilimandscharo Route passt zu dir?
Der Northern Circuit: die beste Kilimandscharo Route
Warum gerade diese Route? Hier sind die Gründe:
1. Die Erfolgsquote der Kilimandscharo Routen
2. Mehr Zeit für die Akklimatisierung
3. Eine ruhigere Strecke
4. Die mentale Vorbereitung
5. Der Rundumblick auf den Berg
6. Die pure Abwechslung
Welche Kilimandscharo Route passt zu dir?
Für den Aufstieg auf den Kilimandscharo in Tansania gibt es acht verschiedene Routen. Sie unterscheiden sich in Länge, Schwierigkeit und Andrang. Besonders beliebt sind die sechstägige Machame-Route und die Marangu-Route, auch „Coca-Cola-Route“ genannt. Dort ist allerdings viel los. Wenn du es ruhiger und landschaftlich abwechslungsreicher magst, empfehlen wir dir den Northern Circuit mit guten Erfolgschancen und einem intensiveren Naturerlebnis.
Der Northern Circuit: Die beste Kilimandscharo Route
Acht Tage lang wanderst du durch Regenwald, Heideland, alpine Wüsten und arktische Landschaften, bis du den absoluten Gipfel auf 5895 Metern erreichst: den Uhuru Peak. Für uns ist der Northern Circuit die beste Wahl, um den Kilimandscharo zu besteigen. Wir erklären dir, warum wir das so sehen.
Warum gerade diese Route? Hier sind die Gründe:
1. Die Erfolgsquote der Kilimandscharo Routen
Obwohl der Aufstieg technisch recht einfach ist, erreichen nicht alle Wanderer den Gipfel. Es schaffen nur etwa 50 % auf der berühmten Marangu-Route, und auf der beliebten Machame Route liegt die Erfolgsquote bei 70 %. Meistens liegt das daran, dass die Menschen an Symptomen der Höhenkrankheit leiden oder übermüdet sind. Umso mehr hängt der Erfolg des Aufstiegs von der gewählten Route ab. Wanderer, die sich für den Northern Circuit entscheiden, schaffen es in mehr als 85 % der Fälle, den Uhuru Peak zu erreichen! Das ist wohl der wichtigste Grund, sich diese Route genauer anzuschauen.
2. Mehr Zeit für die Akklimatisierung
Warum ist die Erfolgsquote beim Northern Circuit so hoch? Ganz einfach: Die Wanderroute dauert acht Tage. Das sind zwei Tage länger als die meisten anderen Kilimandscharo-Routen. Dadurch legst du kürzere Strecken zurück und hast mehr Zeit, dich zu erholen. Außerdem schläfst du ein paar Nächte auf etwa 4.000 Metern, bevor du den Aufstieg zum Gipfel beginnst. Das hilft bei der Akklimatisierung: Dein Körper gewöhnt sich an die Höhe und den Sauerstoffmangel. So verringerst du das Risiko der Höhenkrankheit.
3. Eine ruhigere Strecke
Jedes Jahr wagen sich etwa 40.000 Menschen an den Aufstieg zum Dach Afrikas. Das sind mehr als hundert Bergsteiger pro Tag. Dazu kommen Träger und Guides. Dementsprechend voll wird es auf den beliebten Kilimandscharo Routen. Der Northern Circuit aber ist ziemlich neu und unbekannt, was ihn viel ruhiger macht. Du musst unterwegs niemanden überholen und wirst nicht überrollt. In manchen Camps wirst du sogar der einzige Tourist sein. Eine tolle Erfahrung!
4. Die mentale Vorbereitung
School Hut ist das letzte Camp auf dem Northern Circuit vor Erreichen des Gipfels. Im Gegensatz zum beliebten Barafu Camp, der letzten Station auf der Südseite des Berges, ist School Hut sehr ruhig. Du triffst hier nur Leute, die in der nächsten Nacht nach oben klettern werden. Im Barafu Camp kommen hingegen die Leute, die gerade oben waren, auch wieder runter. Sie erzählen ihre Geschichten über eisige Winde und mehr. Das willst du nicht wirklich vor deinem Aufstieg hören und auch nicht sehen, wie Menschen auf einer Trage transportiert werden. In School Hut musst du dir darüber keine Sorgen machen, sondern kannst dich ganz auf eine positive mentale Vorbereitung konzentrieren.
Ja, es gibt solche Szenen wie oben beschrieben auf dem Kilimandscharo. Bei einer Reise mit FairAway wird die Route jedoch sorgfältig geplant und du bist mit erfahrenen lokalen Guides unterwegs. Sie achten auf ein angemessenes Tempo, beobachten dein Wohlbefinden und reagieren, wenn Beschwerden auftreten. So kannst du dich auf deinen Aufstieg konzentrieren und weißt, dass Sicherheit und eine verantwortungsvolle Akklimatisierung im Mittelpunkt stehen. Du hast Fragen hierzu? Deine Tansania Experten beantworten sie gerne!
5. Der Rundumblick auf den Berg
Der Northern Circuit beginnt auf demselben Weg wie die Lemosho Route im Südwesten des Kilimanjaro Nationalparks. Am dritten Tag erreichst du die einzige Straße, die entlang der nördlichen Bergseite des Kilimandscharo führt. Dieser Weg ist ganz besonders, weil man den berühmten Berg von allen Seiten sehen kann. Am vierten Tag hast du einen fantastischen Blick über die Savanne Kenias, während der Uhuru Peak hoch über dem Camp hinter dir erstrahlt. Wenn du genau hinsiehst, wirst du in der weiten Moorlandschaft tiefe Spuren von Elchen und Büffeln erkennen. Ein Phänomen, das man auf der belebten Südseite des Berges nicht oft sieht.
6. Die pure Abwechslung
Überhaupt ist die Route wunderschön, dank ihrer spektakulären Ausblicke auf Kenia und Tansania sowie ganz viel Abwechslung. Du beginnst die Wanderung im Regenwald und wanderst durch ausgedehnte Moore, bevor die niedrige Vegetation langsam in steinige Wüstenlandschaften übergeht. Schließlich steigst du durch die arktische Wüste zu den schneebedeckten Gipfeln des Kilimanjaro auf. Die Wanderung von School Hut zum Uhuru Peak ist eine von zwei Routen entlang des Kraterrandes des erloschenen Vulkans. Das ist vielleicht der schönste Teil des gesamten Aufstiegs!
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Häufig gestellte Fragen zu den Kilimandscharo Routen
Wie viele Menschen schaffen es auf den Kilimandscharo?
Die Erfolgsquote von Bergsteigern, die den Gipfel des Kilimandscharo erreichen, ist mit etwa 65 % recht niedrig. Höhenkrankheit und unberechenbares Wetter können dir einen Strich durch die Rechnung machen. Umso wichtiger ist es, dass du die richtige Route wählst.
Wie beuge ich der Höhenkrankheit vor?
Die Höhenkrankheit wird durch Sauerstoffmangel in Höhen über 2500 Metern verursacht. Du bekommst Kopfschmerzen, dir wird übel und du verlierst deinen Appetit. Nimmst du die Symptome nicht ernst, können die Folgen fatal sein. Es gibt aber einige Dinge, die du tun kannst, um der Höhenkrankheit vorzubeugen.
- Gib deinem Körper Zeit, sich sich an die Höhe und den Sauerstoffmangel zu gewöhnen. Indem du langsam aufsteigst und tiefer schläfst als der höchste Punkt, den du an selben Tag erreicht hast, verringerst du das Risiko.
- Trinke viel Wasser.
- Dein Guide wird dich während der Wanderung regelmäßig nach deiner Gesundheit fragen. Es ist wichtig, dass du ehrlich antwortest, damit er dich beraten kann, falls Symptome auftreten.
Was passiert, wenn ich während der Wanderung krank werde?
Leichte Symptome bedeuten nicht, dass du die Wanderung sofort abbrechen musst. Kopfschmerzen oder Appetitlosigkeit können vorübergehen. Dein Guide kann einschätzen, was getan werden muss. Verstärken sich die Beschwerden, kann er entscheiden, die Besteigung abzubrechen. Dies dient deiner eigenen Sicherheit und der deiner Mitwanderer. Es ist möglich, dass der Rest der Gruppe weitergeht, während du mit deinem eigenen Guide und Träger zurückgehst. Es gibt Evakuierungswege, damit du schnell nach unten kommst.
Sollte ich mich im Vorhinein auf die Wanderung vorbereiten?
Menschen, die fit und gesund sind, haben die größten Chancen, den Gipfel zu erreichen. Es ist also klug, zu Hause schon an deiner Fitness zu arbeiten. Die beste Vorbereitung ist, viel zu Fuß zu gehen. Trage dabei den Rucksack, den du auch beim Kilimandscharo-Trekking mitnimmst.
Kann ich während des Trekkings Malaria-Tabletten einnehmen?
Malaria-Tabletten können dich sehr schwach machen und die Nebenwirkungen ähneln den Symptomen der Höhenkrankheit. Deshalb raten wir dir, den Kilimandscharo-Trek gleich zu Beginn deines Urlaubs einzuplanen, damit du nach der Besteigung mit der Malaria-Prophylaxe beginnen kannst. Im Kilimandscharo-Nationalpark gibt es keine Mücken, daher besteht während der Wanderung kein Malariarisiko.
