Wir lieben den Norden von Sardinien – entdecke mit uns die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten!

  3 Minuten    Sardinien

Betty

„Was Reisen für mich so besonders macht? Nicht nur die schönen Orte dieser Welt, sondern vor allem die Menschen, die dort leben und die spannendsten & bewegendsten Geschichten auf Lager haben."

Betty, FairAway Redaktion

Betty Wilde arbeitet als Content Manager bei Fairaway

9 Highlights im Norden Sardiniens

Olbia ist die größte Stadt in Sardiniens Norden und trotzdem idyllisch
Willkommen in Sardiniens Norden – die größte Stadt Olbia präsentiert sich weltoffen und idyllisch zugleich

1. La Maddalena

Der Archipel La Maddalena besteht aus 60 Inseln – umspielt vom typisch türkis blauen Meer gibt es hier fantastische Strände: Zum Beispiel die mit der Blauen Flagge ausgezeichnete, windgeschützte Spalmatore Bucht, die beliebte Spiaggia di Bassa Trinitá oder die wunderbare Spiaggia di Tegge. Der Hauptort La Maddalena ist für uns ein Highlight im Norden Sardiniens: Manche nennen ihn das Paradies Sardiniens, manche vergleichen ihn mit Verona, fest steht: Der historische Kern lädt zum Bummeln, Verweilen und Genießen ein. Auch zahlreiche tolle Wanderwege gibt es – nicht nur auf La Maddalena, sondern auch auf den teilweise unbewohnten Nachbar-Inseln, auf die du jederzeit Ausflüge machen kannst. 

 Unser Tipp: Wir empfehlen dir unbedingt eine Fahrt mit dem Auto oder dem Fahrrad auf der Strada Panoramica, der Panoramastraße, die dich zu verwunschenen Orten führt. Genieße den Ausblick, halte an versteckten Buchten an und freu dich auf Überraschungen wie die süße Kapella der Madonnetta.

2. Capo Testa

Das Naturschutzgebiet Capo Testa ganz im Norden von Sardinien ist ein Juwel – schon alleine wegen seiner feinsandigen Strände. Hier kannst du herrlich entspannen, Sonne tanken oder die bunte Unterwasserwelt erkunden. Was Capo Testa aber noch besonderer macht, sind die bizarren Granitformationen, die von Wind und Wasser geformt monumental in den Himmel ragen und die Fantasie anregen – vielleicht hast du hier das Gefühl, das ein oder andere Fabeltier zu entdecken. Wandere zum Leuchtturm Faro di Capo Testa und besuche das Valle della Luna, einen Ort, der seit jeher Aussteiger und Lebenskünstler anzieht. 

 Unser Tipp: Der Name ist Programm – besonders schön ist es im Valle della Luna, wenn der Mond gerade aufgeht!

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Felsformationen am Capo Testa im Norden Sardiniens
Na, entdeckst du ein Tier im Granitfelsen?

3. L’Asinara

Willkommen im Paradies für Naturfreunde! Die ehemalige Gefängnisinsel L’Asinara ist unser liebstes Trekkingrevier im Norden Sardiniens und bietet einen Mix aus unberührten Landschaften, wilden Tieren und historischen Stätten wie das alte Gefängnis. Unterwegs in der Natur wirst du immer wieder auf freundliche weiße Esel treffen, die „Ureinwohner“ von L’Asinara. Ansonsten kannst du hier Schildkröten, Wildschweine, Hasen, Ziegen, Flamingos (von Herbst bis Februar) und über 150 Vogelarten entdecken – tierliebe Reisende kommen auf der „Italienischen Alcatraz“ voll auf ihre Kosten. Was es sonst noch gibt? Ganz viel Ruhe und kaum Tourismus, sodass du richtig durchatmen kannst!

 Unser Tipp: Auf dem Weg nach L‘Asinara kommst du am kleinen Hafenstädtchen Stintino vorbei – der zugehörige Strand La Pelosa gilt als der schönste Sardiniens und der Spaziergang zum nahe gelegen Capo del Falcone sowie zum Felsen Isola Piana mit ihren Wachtürmen ist wildromantisch.

4. Supramonte

Und noch ein Trekking-Eldorado in Sardiniens Norden: Das massive Supramonte Gebirge. Die unendliche Weite lässt sich von unten nur erahnen und ist umso überwältigender, wenn du mittendrin bist. Wanderwege gibt es hier in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, durch tiefe Schluchten über Panoramapässe, auf imposante Gipfel und weite Plateaus – ein Highlight ist zum Beispiel die Wanderung in der Schlucht Gola Gorroppu. Besuche auch die kleine Stadt Orgosolo mit den Murales, die die Geschichte Sardiniens aufgreifen. Auf der „Orientale Sarda“, der kurvigen Bergstraße, toben sich Mountainbiker und Motorradfahrer aus.

 Unser Tipp: Wir empfehlen dir, das Supramonte mit einem lokalen Guide zu erkunden: Das ist zum einen sicherer, wenn du kein geübter Wanderer bist, zum anderen kennt er die schönsten Strecken und kann dir mehr über die Flora und Fauna erzählen.
Das beeindruckende Gebirge Supramonte im Norden Sardiniens
Genieße beim Trekking die Weite der Natur

 

5. Alghero

Alghero wird auch „kleines Barcelona“ genannt – und ist nicht nur viel entspannter als die vom Overtourism geplagte Hauptstadt Kataloniens, sondern mindestens genauso charmant. Alghero gilt als eine der schönsten Städte Sardiniens und ist durch die Geschichte stark katalanisch geprägt, was sich zum Beispiel in der Sprache und der leckeren Küche widerspiegelt. Die Küstenstadt gilt als sehr weltoffen und hier wird es garantiert nie langweilig! Flaniere auf der Uferpromenade und durch die kleinen autofreien Gässchen, besichtige Highlights wie die alte Stadtmauer, die Kathedrale und die rote Kapelle und stürze dich in Sommernächten in das angenehm lebhafte Getümmel.

 Unser Tipp: Genieße den Sonnenuntergang hoch über den Dächern von Alghero in der Blau Skybar bei einem fruchtigen Cocktail oder einem guten Glas Wein.

6. Castelsardo

Eine Stadt mit bunten Häuschen, umrahmt von einer Festungsmauer und geschmiegt an einen Hügel: Castelsardo im Nordwesten Sardiniens wirkt wie einem Bilderbuch entsprungen. Und auch hinter dieser schönen Fassade gibt es hier viel zu sehen und zu erleben: Lerne im Castello die Doria mehr über sardische Handwerkskunst, bestaune die Cattedrale di Sant’Antonio Abate mit dem dazugehörigen Museum und mache einen kleinen Ausflug zu, Roccia dell’Elefante, einem Felsen, der wie ein Elefant geformt ist. Von der mittelalterlichen Burg hoch oben auf dem Berg hast du einen fantastischen Blick und kannst an guten Tagen sogar bis nach Korsika gucken! Am Abend kehrst du in eine der zahlreichen Trattorien ein und genießt die typischen Spezialitäten der Region, zum Beispiel frische Meeresfrüchte.

 Unser Tipp: Wir lieben die Trattoria Da Guiseppa Maria – hier gibt es herrlich authentische Küche, einen schönen Blick aufs Meer und freundliche Mitarbeiter inmitten von fröhlichem Gewusels und Geschnatter. 
Castelsardo ist eines der schönsten Dörfer in Sardiniens Norden
Schön von innen und außen: Castelsardo, ein Juwel in Sardiniens Norden
   Wann solltest du am besten
nach Sardinien reisen?

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7. Olbia

In Olbia ist einer von drei Flughäfen Sardiniens, sodass viele Reisende die Stadt an der Costa Smeralda als Tor zur Insel nutzen und gar nicht lange hier verweilen. Das ist schade, denn die Stadt hat ihren ganz eigenen Charme! Zwar gibt sich hier an manchen Stellen der Jetset die Hand, aber trotzdem findest du hier unzählige authentische Orte und kannst direkt zu Beginn deiner Reise ins sardische Lebensgefühl eintauchen. Eisessen auf der Hafenpromenade, Shoppen auf der Corso Umberto, Genießen in den zahlreichen Trattorien und laue Nächte in der gemütlichen Altstadt, so kann der Start in den Urlaub aussehen, oder? Und weil Olbia eine echte Küstenstadt ist, sind natürlich auch die karibisch anmutenden Traumstrände nicht weit: Wir lieben den bei den Locals beliebten Cala Banana, das Karibik-Flair an der Spiaggia di Cala Brandinchi und Insel Tavolara mit ihren puderzuckerweißen Stränden und dem türkis leuchtenden Meer.

 Unser Tipp: Besuche das tolle Weingut Tenute Olbios, erfahre bei einer Führung durch den Weinkeller mehr über die Herstellung und verkoste den leckeren Vermentino!

8. Neptungrotte

Wenn man die „Grotto de Nettuno“ betritt, fühlt man sich wirklich, als würde man Neptuns Reich betreten. Während draußen die Wellen toben und es einem so vorkommt, als würde der Gott des Meeres höchstpersönlich als Türsteher am Eingang stehen, erwartet dich drinnen ein wahres Naturwunder. In sanftes orange-gelbes Licht getaucht reihen sich die  Stalaktiten und Stalagmiten der Trophsteinhöhle aneinander, manche mehrere Meter lang, eine faszinierende Formation, deren Entstehung vor rund zwei Millionen Jahren begonnen hat. zugegebenermaßen ist die Grotte kein Geheimtipp im Norden Sardiniens – rund 150.000 Besucher wollen sie pro Jahr sehen. Aber wir finden, es lohnt sich trotzdem! Du erreichst die Grotte übrigens per Fuß über 650 Stufen oder mit dem Boot – egal wofür du dich entscheidest, du wirst mit atemberaubenden Aussichten belohnt. 

 Unser Tipp: Besuche die Neptungrotte in den frühen Morgenstunden. Dann ist es nicht so voll und du bekommst beim Auf- und Abstieg keine Probleme mit der Mittagshitze. Auch die Nebensaison ist zu empfehlen, um diesen magischen Ort in Ruhe zu genießen.

Deswegen ist eine Reise in der Nebensaison immer eine gute Idee

Die Neptungrotte ist kein Geheimtipp mehr im Norden Sardiniens, aber unbedingt einen Besuch wert
Grotte mit Wow-Effekt

9. Arzachena

Die Gemeinde Arzachena im Nordosten von Sardinien ist eingebettet in eine atemberaubend schöne Landschaft, geprägt von den weißen Stränden der Costa Smeralda, historischen Stätten und malerischen Weinbergen. Die Gegend zieht zwar „die Reichen und Schönen“ an, hat es aber trotzdem geschafft, sich ihre Authentizität zu bewahren. Das merkst du auf dem urigen Hauptplatz des Städtchens sofort: Hier werden lokale Spezialitäten schnabuliert, Einheimische und Touristen mischen sich entspannt und es herrscht eine fröhliche Atmosphäre. Es lohnt sich aber vor allem, nicht nur hier zu verweilen, sondern auch die archäologischen Stätten zu besuchen: Eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft und umgeben vom Duft von Rosmarin und Thymian findest du hier ein Freilichtmuseum mit beeindruckenden Nuraghen, geheimnisvollen Türmen und alten Gräbern – Geschichte zum Anfassen.

 Unser Tipp: Besuche mittwochs den Wochenmarkt, kaufe ein paar Pfirsiche, eine Wassermelone, original sardischen Käse und Salsicca, frisches Olivenöl, das typische dünne Carasau Brot und lokalen Wein direkt beim Bauern – und voilà, du hast alles, was du für ein kleines Picknick brauchst.

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