Abenteuerliche Reisen führen dich in tropische Dschungel, durch trockene Wüsten und auf anstrengende Wanderungen. Um dabei fit zu bleiben, sollte Wasser dein treuer Begleiter sein. Doch Plastikflaschen sind keine Option, wenn du nachhaltiger reisen möchtest. Bei FairAway sind wir immer auf dem neuesten Stand, um Plastik auf Reisen zu vermeiden. Anstelle von Einweg Wasserflaschen gibt es zum Glück bereits ganz einfache Alternativen. Hier zeigen wir dir, wie du auf deiner Reise Wasser filterst, um keinen Müll zu verursachen.
Wasser filtern und Plastik sparen
Es gibt eine Vielzahl an Wasserfiltern, mit denen du unterwegs nie wieder auf sauberes Trinkwasser verzichten musst und gleichzeitig deinen Plastikverbrauch enorm reduzierst. Diese tragbaren Filter machen Wasserquellen trinkbar, egal, ob du in den Bergen wanderst, eine Stadt erkundest oder eine lange Bus- oder Zugfahrt machst. Die verschiedenen Filtertechniken reinigen, sieben und filtern Wasser zuverlässig, sodass du es bedenkenlos trinken kannst. Mit der richtigen Flasche kannst du sicher aus einem Bergbach in Nepal, Regenwasser im Dschungel Kambodschas oder sogar aus dem Wasserhahn in Indien trinken. Alle namhaften Anbieter testen ihre Produkte laufend und sie halten, was sie versprechen: sie machen unsauberes Wasser trinkbar.
Wie funktionieren Filterflaschen?
Um Wasser auf Reisen trinkbar zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Früher wurden häufig Reinigungstabletten genutzt. Sie verändern jedoch oft den Geschmack des Wassers und brauchen einen Moment, um sich aufzulösen. Daher empfehlen wir sie eher als Notfalllösung. Viel einfacher für den täglichen Gebrauch sind die mittlerweile sehr hochwertigen Filterflaschen. Manche Modelle filtern das Wasser direkt beim Trinken, wie beispielsweise der LifeStraw. Andere Filter, wie der Sawyer, reinigen es, indem das Wasser durch einen Filter gedrückt wird. Das ist praktisch, wenn du gefiltertes Wasser auch abfüllen und zum Beispiel unter mehreren Personen aufteilen möchtest. Wie du siehst, hängt es ein bisschen von dir und deiner Art des Reisens ab, welche Lösung am besten zu dir passt.
Wann solltest du den Filter wechseln?
Auch Wasserfilter halten nicht unbegrenzt und müssen je nach Modell und Nutzung nach einer gewissen Zeit ausgetauscht werden. Am besten wählst du ein Modell, bei dem du einfach einen neuen Filter kaufen und in deine vorhandene Flasche einbauen kannst, was den Müllverbrauch noch weiter reduziert. Die guten Systeme sind natürlich so konzipiert, dass du bemerkst, wenn der Filter seine Kapazität erreicht. Das Wasser fließt dann deutlich langsamer oder lässt sich kaum noch durch den Filter drücken. So brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass du den Filter zu lange nutzt und krank wirst. Zusätzlich geben die Hersteller klare Empfehlungen zur maximalen Nutzungsdauer oder zur Anzahl der Liter, die gefiltert werden können.
UV-Desinfektion statt Filtern
Neben klassischen Filterflaschen gibt es auch Systeme, die Wasser mit UV-Licht reinigen. Der SteriPen gehört zu diesen Lösungen. Statt Partikel oder Schmutz aus dem Wasser zu entfernen, nutzt er ultraviolettes Licht, um Bakterien, Viren und andere Mikroorganismen unschädlich zu machen. Wichtig ist bei dieser Lösung, dass das Wasser möglichst klar ist, da Sand, Schwebstoffe oder sichtbare Verunreinigungen nicht herausgefiltert werden. Geschmack und Geruch bleiben ebenfalls unverändert. Praktisch ist dagegen, dass du deine eigene Trinkflasche weiterverwenden kannst und kein zusätzliches Filtersystem in der Flasche brauchst.
Die richtige Nutzung ist entscheidend
Wasserfilter und UV-Systeme wurden umfangreich getestet und können unterwegs eine sichere Alternative zu Plastikflaschen sein. Trotzdem solltest du dich vor deiner Reise gut mit deinem System vertraut machen. Je nach Filter funktionieren Reinigung, Handhabung und Pflege unterschiedlich. Lies deshalb die Hinweise des Herstellers sorgfältig durch und teste deine Flasche oder dein UV-System am besten bereits zu Hause. Gerade auf Abenteuerreisen in abgelegene Regionen ist es wichtig, sich auf die eigene Ausrüstung verlassen zu können. Schließlich geht es nicht nur um Nachhaltigkeit, sondern auch um deine Gesundheit und Sicherheit auf Reisen.
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