3 Minuten    Peru

Annika - Reiseexpertin für Peru

Von Anfang an war ich fasziniert von der peruanischen Gastfreundschaft, dem leckeren Essen und den unterschiedlichen Landschaften. Durch den Tourismus unterstützen wir die lokalen Gemeinden.

Annika, die Reiseexpertin für Peru von Fairaway lächelt in die Kamera
Hier stellen wir dir vier Orte vor, an denen du Perus Sehenswürdigkeiten entdeckst & in Kontakt mit Locals kommst:

4 tolle Orte, um Locals kennenzulernen

Homestay Peru
Herzliche Peruaner kennenlernen

Du möchtest eine besondere Reise durch Peru erleben? Dann schläfst du bei Einheimischen zu Hause. Auf diese Weise lernst du das tägliche Leben auf dem peruanischen Land kennen. Unsere Reiseexpertin stellt dir eine Reise zusammen, bei der du die Höhepunkte von Peru mit einzigartigen Erfahrungen in Homestays, also bei lokalen Familien, verbindest. Bei dem Wort „Homestay“ denken viele Menschen an Übernachtungen auf einer Matte in einer Hütte, aber in Peru sind die Homestays auf einem sehr hohen Niveau. Du schläfst meistens in einem eigenen Haus und an vielen Orten hast du ein eigenes Badezimmer mit warmem Wasser. Dein Komfort und deine Privatsphäre werden gewährleistet – und du nimmst am Leben in der einheimischen Gemeinde teil. Bist du bereit, die tollen Orte kennenzulernen?

Eine Gruppe Reisende mit Alejandro auf der Kaffeeroute während der Peru Rundreise
Zusammen mit Locals Abenteuer erleben

1. Arequipa & Colca Canyon

Bei Reisen durch Peru steht meistens die „weiße Stadt“ Arequipa auf dem Programm. Die atmosphärische Stadt hat unzählige Kirchen und farbenfrohe Kloster, die einen Besuch mehr als wert sind. Der nah gelegene Colca Canyon ist ein wunderschönes Berggebiet, in dem du Kondore entdecken, Wanderungen oder einen Ausritt mit dem Pferd machen kannst. Wir empfehlen dir, Zeit bei einer örtlichen Gemeinde einzuplanen, denn deine peruanische Gastgeberfamilie zeigt dir den Colca Canyon auf eine eigene Art und Weise. Die Wahrscheinlichkeit, dass deine Gastfamilie Kinder hat, ist sehr groß – ideal also, um Peru mit der ganzen Familie zu erleben. Bleibe am besten zwei Tage dort, um die Familie und die Gegend kennenzulernen und sich zu entspannen. Abends essen und schläfst du bei den Einheimischen. Durch ein eigenes Zimmer und Dusche ist dir viel Rückzugsraum gegeben.

Homestay Peru
Bleibe ein paar Tage bei der Gemeinde im Colca Canyon

2. Gemütliche Abende mit Einheimischen am Titicacasee

Der gigantische Titicaca-See ist ein großer Touristenmagnet. Aus diesem Grund lohnt es sich, Wege abseits des Massentourismus zu besuchen. Entdecke zum Beispiel die Uros Titino-Inseln! Hier wohnen Einheimische, die sich bemühen, die Traditionen zu bewahren. Auf der Llachón-Insel übernachtest du in einem gemütlichen Gasthaus, das von einer lokalen Familie geführt wird. Es wird von nur wenigen Touristen besucht, wodurch du den Abend in peruanischer Gesellschaft mit wunderbarem Ausblick genießen kannst. Oder um es mit den Worten unserer Reiseexpertin zu sagen:

„Ein schöner Strand, eine herrliche Aussicht und eine gastfreundliche Familie: Dies ist ein ganz besonderer Ort.“

Das Intiwasi Hotel liegt toll gelegen am Titicacasee
Am Titicacasee in einer gemütlichen Familienpension schlafen

3. Machu Picchu mal anders: Gastfreundliche Familien auf der Kaffeeroute

In und um Cusco, der alten Inka-Stadt, gibt es enorm viel zu entdecken. Du kannst unzählige Inka-Tempel im Sacred Tal besuchen, auf lokalen Märkte einkaufen gehen oder alte Kirchen anschauen. Cusco ist auch der Start des Inka-Trails zum Machu Piccu. Wir empfehlen dir die Kaffeeroute, eine zwei- oder dreitägige Wanderung, die am Heiligen Tal startet und am Fuß von Machu Picchu endet. Es ist eine gute Alternative zum Inka Trail oder dem Zug nach Aguas Calientes. Unterwegs besuchst du ökologische Kaffee- und Kakaoplantagen, lerne die Produktionsprozesse kennen, hilf auf dem Bauernhof mit und schlafe in wunderschönen familiengeführten Unterkünften. So erlebst du das Leben auf dem Lande. Die Familien sind sehr gastfreundlich und stolz auf ihre fruchtbaren Kaffeeplantagen. Für unsere Reiseexpertin das ultimative Highlight:

„Das Schönste an dieser Reise sind die Begegnungen mit den Gastfamilien. Sie sind verbunden mit der Natur, stolz auf ihr Geschäft und freuen sich auf dich. Während der Kaffee-Route lernst du Peru wirklich kennen!“

Außerdem isst nirgends besser als bei der lokalen Bevölkerung, die mit regionalen Produkten die herrlichsten Gerichte zaubern. Je nachdem, wie deine Vorstellungen sind, kannst du diese Reise anpassen: für das kleine Portemonnaie oder luxuriös, sehr aktiv oder ein etwas ruhigeres Tempo.

Jasmijn und zwei Kaffeebauern in Peru stehen auf der Farm
Alles Wissenswerte über die Kaffeefarm erfahren

4. Peru und seine Bewohner entdecken – tief im Dschungel

Beenden deine Reise im Dschungel von Peru, welcher ein Teil des Amazonasgebietes und sehr vielfältig ist. Du findest alle Ökoschichten des Amazonas hier, es gibt also viel zu entdecken! Es geht tief in den Dschungel hinein, wo du eine wunderschöne Wanderung machst. Die Chance ist groß, dass du Affen, Kaimane und Riesenotter entdeckst. Und auch für Action ist gesorgt:

„Natürlich kannst du den Nebelwald, die Papageien, die Frösche und die einzigartige Flora genießen, aber du können auch aktiv sein und wandern oder Kajak fahren.“

Außerdem kannst du lokale Familien kennenlernen, die den Dschungel schützen, und lernst von ihnen viel über medizinische Pflanzen. Außerdem kannst du einen Nachmittag im Auffangzentrum für wilde Tiere mithelfen, zu denen auch der rote Brüllaffe zählt. Die Tiere werden versorgt, bis du wieder für das Leben im Dschungel bereit sind.

Peru authentisch erleben und dabei die Locals zu unterstützen – besser geht es nicht, finden wir. Unsere Kundin Annemiek bringt es auf den Punkt:

„Die Übernachtungen bei den einheimischen Familien war das Höhepunkt unserer Reise. Dadurch haben wir einen guten Einblick in das tägliche Leben, die Kultur und die Natur von Peru bekommen. Außerdem waren die Übernachtungen abwechslungsreich und interessant auf eigene Art und Weise. Es ist nicht nur wichtig, dass Reisende etwas für die lokalen Gemeinschaften beitragen, sondern auch dass dadurch die Reise sehr speziell wird.“

Ein Mann wandert einen Weg in Nordperu im Gebirge entlang
Die tolle Landschaft Perus bei einer Wanderung erkundschaften

4 praktische Reisetipps für Peru

Für jedes Land gibt es Tipps, wie sie sich das reisen schöner, leichter und günstiger gestalten können. So auch für Peru – hier sind unsere vier Empfehlungen für eine entspannte und besondere Reise:

1. In lokalen Restaurants essen

In Peru gibt es unglaublich leckeres Essen – vor allem in den Restaurants, die die Einheimischen besuchen. Hier erwartest du oft ganze Menüs, die wirklich günstig zu haben sind. Wenn du also wirklich authentische Küche und eine echte peruanische Atmosphäre erleben willst, meidest du die schicken Touristenrestaurants auf den großen Plätzen, sondern gehst dorthin, wo die Locals essen.

Genießen Sie auf der Rundreise durch Peru die peruanische Küche
Die leckere peruanische Küche genießen

2. Immer Kokablätter und Sonnencreme dabei haben

In Peru bist du extremen Höhenunterschieden ausgesetzt. Dagegen hilft die Kokapflanze in Form von Blättern, die du kauen kannst. Ebenfalls hilfreich und lecker ist Kokatee – mate de coca –, und auch in Bonbon- oder Schokoladenform ist das Wundermittel gegen Höhenkrankheit erhältlich. Aber Achtung: Nimm nichts davon als Souvenir mit nach Hause, denn das findet der Zoll gar nicht lustig, obwohl Kokablätter im Gegensatz zu Kokain keine Droge sind und auch nicht süchtig machen. Achte außerdem darauf, immer viel zu trinken, sich langsam zu akklimatisieren, nicht zu schnell zu bewegen und zumindest am Anfang auf Alkohol zu verzichten. Ebenfalls wegen der Höhe solltest du immer Sonnencreme benutzen, auch wenn es bewölkt ist.

Eine Frau läuft in Nordperu auf einem feld und trägt ein Tuch als Rucksack auf dem Rücken
Denke bei deinen Wandertouren an ausreichend Wasser

3. Zug oder Bus nehmen statt Fliegen

Apropos akklimatisieren: Viele machen den Fehler, zum Beispiel vom auf Meeresniveau gelegenen Lima nach Cusco, also auf 3.400 Meter Höhe zu fliegen. Das bringt zwar Zeitersparnis, ist aber höhentechnisch keine gute Idee, und auch die Umwelt freut sich natürlich, wenn du stattdessen den Zug oder Bus nimmst. Damit kannst du mehrere Zwischenstops einlegen und siehst viel mehr vom Land – spektakuläre Aussichten inklusive! Falls du im Bus fährst: Am besten nicht hinten sitzen, denn da ist das Klo, was oft nicht gut riecht. Wichtig ist außerdem gerade bei Nachtfahren, warme Kleidung einzupacken, da es sehr kalt werden kann

Peru mit dem Zug entdecken
Peru mit dem Zug entdecken

4. Spanisch lernen

Natürlich musst du vor deiner Reise nach Peru keinen zweijährigen Spanischkurs belegen, aber es hilft definitiv, wenn du ein paar Vokabeln lernst. Gerade in untouristischen Gegenden sprechen nicht alle Leute Englisch, sodass die Kommunikation durch Spanischkenntnisse erleichtert wird. Und außerdem ist es viel schöner, den spannenden Geschichten der Locals ohne Übersetzer zu lauschen und sich direkt mit ihnen austauschen zu können!

Hier gibt es noch mehr praktische Tipps für eine entspannte Peru-Reise. In diesem Sinne: ¡Buen viaje! Und vergiss nicht, mindestens ein Alpaka zu knuddeln!

Erhalten Sie ein individuelles Angebot für Ihre Peru–Reise

Lassen Sie sich von Annika und ihrem Team ein Reiseplan ganz nach Ihren Wünschen erstellen. Sie brauchen erstmal ein wenig Inspiration? Auf unserer Inspirationsseite finden Sie Reiseideen für eine individuelle Reise nach Peru.

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