Unentdeckte Natur und unendliche Weiten faszinieren uns alle. Orte, an denen man so richtig durchatmen kann, viel Platz hat, und stundenlang laufen kann, ohne dabei auf irgendjemanden zu treffen. Wo findet man heutzutage noch Reiseziele mit wirklich unberührter Natur? Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, doch es gibt noch einige Geheimtipps. Für die Naturliebenden unter euch haben wir eine Liste von Ländern mit faszinierenden Landschaften zusammengestellt.
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Chile: Facettenreiche Naturschönheit
Ob Patagonien, die Atacama-Wüste oder die Osterinsel: Chile begeistert mit faszinierenden Orten, an denen du Ruhe und Schönheit findest. Feuerland lockt mit leuchtenden Gletschern und zahlreichen Wanderrouten, in der Atacama-Wüste erwarten dich surreale, karge Landschaften und du wirst den schönsten Sternenhimmel deines Lebens sehen. Und die geheimnisvolle Isla de Pascua steckt voller Überraschungen, von denen die monumentalen Statuen nur eine sind. Unser Tipp: Für ein ausgedehntes und atemberaubendes Natuererlebnis verbindest du Chile am besten mit dem argentinischen Teil von Patagonien oder dem Salar de Uyuni in Bolivien.
Kapverden: Untouristisches Paradies
Wer vielfältige und unberührte Natur sucht, ist auf den Kapverden genau richtig. Auf Maio spazierst du entlang einsamer, kilometerweiter Strände, auf Santo Antão schimmern tropische Landschaften in unzähligen Grüntönen und Fogo ist geprägt von endlosen Lava-Landschaften. Jede der Kapverdischen Inseln ist anders und auf ihre Art wunderschön. Zudem gibt es hier vergleichsweise wenige Touristen, sodass du die Natur ganz in Ruhe genießen kannst. Gerade auf den kleinen Inseln wirst du oft allein unter Locals sein und kannst so richtig durchatmen. Was erhofft man sich mehr von einem naturverbundenen Urlaub?
Rumänien: Artenreiche Urwälder
Rumänien gehört zu den letzten Regionen Europas mit wirklich unberührter Natur. In den Karpaten findest du ausgedehnte Urwälder, abgelegene Berglandschaften und eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Hier leben noch Braunbären, Wölfe und Luchse in freier Wildbahn. Rund um Orte wie Măgura oder im Piatra-Craiului-Gebirge wanderst du durch stille Täler und dichte Wälder, oft ohne anderen Menschen zu begegnen. Das Land ist perfekt für alle, die ursprüngliche Natur erleben wollen, ohne weit reisen zu müssen.
Orte, die ohnehin schon weniger besucht sind, werden in der Nebensaison noch ruhiger und besonderer. Für unvergessliche Erlebnisse in der wilden Natur lohnt es sich, abseits der typischen Zeiten zu reisen. In unserem Blog zeigen wir dir noch weitere gute Gründe für eine Reise in der Nebensaison.
Namibia: Surreale Weiten
Die Namibwüste in Namibia gilt als die älteste Wüste der Welt. Ihr Name bedeutet übersetzt „leerer Ort“, doch diese Bezeichnung wird der Schönheit dieser endlos scheinenden Landschaft absolut nicht gerecht. Trotz extremer Trockenheit und großer Temperaturunterschiede hat sich hier eine erstaunlich vielfältige Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. Besonders prägend sind die hohen, rötlichen Dünen, die je nach Lichteinfall intensiv leuchten. Zusammen mit den kargen Salzflächen und den abgestorbenen Bäumen entsteht eine Landschaft, die fast surreal wirkt. Es ist ein einzigartiges Naturschauspiel.
Suriname: Grünstes Land der Welt
Suriname gehört zu den waldreichsten Ländern der Welt: Rund 93 % der Fläche sind von dichtem Regenwald bedeckt. Dich erwarten abgelegene Flusslandschaften, Wasserfälle und eine beeindruckende Artenvielfalt. Viele Orte erreichst du nur per Boot oder zu Fuß, denn sie liegen oft tief im Dschungel. Unterwegs begegnest du kleinen Dörfern, in denen das Leben eng mit der Natur verbunden ist. Suriname ist noch wenig bereist und ideal, wenn du ursprüngliche Natur erleben und gleichzeitig authentische Einblicke vor Ort bekommen möchtest.
Norwegen: Fjorde und Nordlichter
Norwegen verbindet dramatische Fjordlandschaften mit stiller, unberührter Natur. Abseits bekannter Routen entdeckst du Orte wie den Lustrafjord oder Valldal, wo steile Berge direkt ins Wasser fallen und es erstaunlich ruhig bleibt. Auf Inseln wie Senja wechseln sich Fjorde, Gipfel und Küstenstraßen ab. Im Winter werden die Landschaften noch eindrucksvoller: weiße verschneite Wintergebiete und klare, eisige Luft erwarten dich. Mit etwas Glück tanzen nachts die Nordlichter über dir am Himmel.
Georgien: Wilde Berge im Kaukasus
Georgien begeistert mit ursprünglicher Natur im Großen Kaukasus. In Regionen wie Swanetien oder Khevsuretien wanderst du durch abgelegene Bergtäler, vorbei an Gletschern, Flüssen und schneebedeckten Gipfeln. Die Landschaft wirkt rau und weit, oft bist du stundenlang unterwegs, ohne jemandem zu begegnen. Statt markierter Wege und Infrastruktur erwarten dich schmale Pfade und echte Wildnis. Immer wieder eröffnen sich weite Ausblicke auf unberührte Berglandschaften. Georgien ist somit eines der eindrucksvollsten Naturziele, das dir unvergessliche Momente schenkt, die dir noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Peru: Durch jede Klimazone
Mit vielen Ausgangspunkten mitten in den mächtigen Anden ist Peru ein absolutes Muss auf unserer Liste mit unberührter Natur. Unweit des gut besuchten Weltwunders Machu Picchu erwarten dich unbekannte Pfade mit spektakulären Ausblicken. Dank der großen Höhenunterschiede erlebst du den Übergang vom üppigen Grün des Dschungels bis hin zu kargen Gipfeln und Bergseen. Bei deinen Wanderungen kommt dir ab und zu vielleicht eine Lama Herde oder auch mal ein Hirte entgegen. Davon abgesehen gehören die unbeschreiblich ruhigen Momente dir. Dies gilt vor allem im Norden Perus, der touristisch noch sehr wenig erschlossen ist und wahre Entdeckungen für dich bereithält.
Nepal: Beim Dach der Welt
Nepal steht für einige der eindrucksvollsten Berglandschaften der Welt. Im Himalaya wanderst du durch abgelegene Täler, dichte Rhododendronwälder und entlang rauschender Flüsse bis hinauf zu Gletschern und Hochgebirgslandschaften. Im Langtang-Nationalpark kannst du mit etwas Glück sogar seltene Tiere wie den Roten Panda entdecken. Immer wieder eröffnen sich spektakuläre Ausblicke auf die höchsten Gipfel der Erde. Es ist eine Natur, die dich die beeindruckenden Dimensionen der Landschaften spüren lässt.
Montenegro: Kompakte Wildnis
Montenegro überrascht mit rauer, wenig erschlossener Natur auf kleinem Raum. In den Dinarischen Alpen wanderst du durch abgelegene Täler, dichte Wälder und über spektakuläre Bergpässe, etwa im Prokletije-Gebirge oder im Durmitor-Nationalpark. Highlights sind auch der Tara-Canyon, eine der tiefsten Schluchten Europas, und weite Berglandschaften, in denen du oft stundenlang allein unterwegs bist. Trotz der Vielfalt bleiben viele Orte ursprünglich und angenehm ruhig.
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