Amazone vogel Peru
Zu welcher Reisezeit können Sie den Vogel im Amazonas beobachten?

Wann sollten Sie am besten nach Peru reisen?

Wenn Sie eine Rundreise durch Peru planen, möchten Sie natürlich dann reisen, wenn die Sonne scheint und Sie perfektes Wetter haben. Es ist allerdings auch schön, nicht mit einer riesigen Menge anderer Touristen am Markt zu stehen. Wussten Sie, dass es auch nachhaltiger für das Reiseland, wenn der Tourismus besser über das Jahr verteilt wird? Wir raten Ihnen deshalb, wenn Sie nicht auf die Ferienzeiten angewiesen sind, außerhalb der Hochsaison zu reisen. Das ist besser für Sie und besser für Peru!

Unsere Reiseexpertin, die seit Jahren in Peru lebt, gibt Ihnen gerne Tipps, welche Reisezeit sich am besten für Ihre Reise nach Peru eignet. Denn Peru hat verschiedene Klimazonen und je nachdem, ob Sie die Küstengegend, den Süden oder den Norden von Peru besuchen, eignet sich eine andere Reisezeit besser. 

Prinzipiell liegt die beste Reisezeit für Ihre Peru-Reise in den Monaten Mai bis September. Auch in den anderen Monaten können Sie eine Reise planen, jedoch kann es in den Wintermonaten häufiger regnen.

Klima

Peru liegt in der südlichen Hemisphäre, daher sind die Jahreszeiten denen in Europa entgegengesetzt. Für eine Rundreise durch Peru ist das Klima in den Anden besonders wichtig. In den Anden dauert die Regenzeit von November bis April. Die beste Reisezeit liegt daher in den Monaten Mai bis September. Von Juni bis September herrscht Winter in Peru, aber es gibt kaum Regen und der Himmel ist oft blau. Tagsüber herrscht eine angenehme Temperatur von etwa 20 Grad. Am Abend und in der Nacht kühlt es jedoch deutlich ab, in Höhen über 3000 Metern kann das Thermometer sogar unter den Gefrierpunkt fallen. Im April, Mai und Oktober kann es in den Bergen noch etwas regnen. In den Monaten Januar bis März ist eine Rundreise durch Peru nicht zu empfehlen. Es gibt dann zu viel Regen, was gelegentlich zu gefährlichen Situationen führen kann. Eine Peru Reise Ende März zu beginnen, ist dagegen oft kein Problem. Im Februar ist der Inka Trail wegen Wartungsarbeiten geschlossen.

In der Amazonasregion herrscht die Trockenzeit von Mai bis Oktober. In diesem Gebiet können jedoch das ganze Jahr über tropische Regenschauer auftreten. Immerhin ist es der Regenwald!

Das Klima in der Küstenregion unterscheidet sich sehr vom Klima in den Bergen. Das Küstengebiet besteht größtenteils aus Wüste und hier ist es das ganze Jahr über sehr trocken. In Lima fällt jährlich nicht mehr als 10 Millimeter Niederschlag. Hier ist es in den Monaten Dezember bis März wunderbar sonnig. 

Beste Reisezeit für Peru: Menschenmengen

Die geschäftigsten Monate in Peru sind Juli und August, die Zeit, in der die Schulferien fallen. Wollen Sie in dieser Zeit nach Peru reisen und / oder wollen Sie in dieser Zeit den Inka Trail wandern, dann ist es wichtig, dass Sie früh buchen! Was die Flüge betrifft, steigen die Preise, wenn Sie länger warten. Am besten buchen Sie im Oktober / November! Was den Inka-Trail angeht: Bis zu 500 Menschen können täglich den Inka-Trail (inklusive Guides und Carrier) durchwandern, und der Trail kann mehr als 6 Monate im Voraus ausgebucht sein. Zum Glück gibt es auch einige wunderbare alternative Wege für den Inka Trail, wie unsere Kaffee-Route.

Wenn Sie nach Nordperu reisen, haben Sie wahrscheinlich wenig Probleme mit den Menschenmengen. Dieser Teil von Peru ist viel weniger besucht als Süd-Peru und ist daher weniger touristisch. Der echte Abenteurer wird sich hier zu Hause fühlen und es ist sicherlich nicht weniger schön!

Diese Feste sollten Sie nicht verpassen

April: Ostern
Ostern ist ein besonderes Ereignis in Peru und dauert ziemlich lange im Vergleich zu unserer Feier. Die Woche vor Ostern ist die „Semana Santa“ und in dieser Woche finden viele Paraden und andere Aktivitäten statt. Sie können bunte Feste und traditionelle Gerichte genießen. Aufgrund des Festes kann es zu Preiserhöhungen kommen.

24. Juni: Inti Raymi
Einer der wichtigsten Feiertage in Peru findet in Cusco statt. Wenn Sie dieses Fest besuchen möchten, das aus einzigartigen traditionellen Zeremonien besteht, sind Sie nicht der oder die Einzige. Sowohl Touristen als auch Peruaner kommen nach Inti Raymi, um sich auf große Menschenmengen vorzubereiten.

28. – 29. Juli: Fiestas Patrias
Dies sind die Feiertage, an denen Peru seine Unabhängigkeit feiert. An vielen Orten finden Konzerte und andere kulturelle Aktivitäten statt, die auf Plätzen und in Parks organisiert werden.

Gut zu wissen!

Reisedokumente und Visum

Als Deutscher Staatsbürger benötigen Sie für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen in Peru kein Visum. Ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist genügt.

Kinder benötigen einen eigenen Reisepass. Seit dem 26. Juni 2012 ist ein Eintrag im Pass der Eltern oder der Kinderausweis nicht mehr ausreichend.

Sie sollten bei der Einreise darauf achten, dass die Beamten der peruanischen Einwanderungsbehörde Ihre beabsichtigte Aufenthaltsdauer korrekt im Pass oder dem Einreisezettel vermerken. Es kann vorkommen, dass Ihr Aufenthalt von dem Beamten willkürlich auf zum Beispiel 30 Tage begrenzt wird, obwohl Ihre tatsächliche Aufenthaltsdauer 45 Tage beträgt.

Sie sind selbst verantwortlich für die Richtigkeit und Gültigkeit Ihrer Reisedokumente. Deshalb empfehlen wir Ihnen vor Abreise die aktuellen Informationen des Auswärtigen Amtes zu folgen.

Bitte achten Sie stets darauf, dass Sie alle nötigen Dokumente bei sich tragen, vor allem Ihren Reisepass. Es ist ratsam eine beglaubigte Kopie des Passes anzufertigen und diese gesondert aufzubewahren. So ersparen Sie sich erhebliche Probleme, falls Sie Ihren Pass verlieren.

Gesundheit und Impfungen

Wir sind bemüht Sie korrekt über Impfungen und Krankheiten in Peru zu informieren. Wir raten Ihnen jedoch auch, selbst Kontakt mit einer medizinischen Institut (zum Beispiel das Tropeninstitut) aufzunehmen, um sich beraten zu lassen. Sorgen Sie dafür, dass Sie spätestens vier Wochen vor Abreise Kontakt mit Ihrem Hausarzt aufnehmen. Dieser wird Sie eventuell weiterleiten an ein Tropeninstitut.

Für einen gesunden Menschen ist eine kurzfristige Reise nach Peru kein Problem. Zur Not können Sie noch am Flughafen zu einer Reiseklinik oder dem medizinischen Dienst gehen. Sie sollten auf jeden Fall Ihren internationalen Impfausweis mitnehmen.

Hilfreiche Websites sind z.B.:

Institut für Tropenmedizin Berlin  http://tropeninstitut.charite.de

Tropenklinik Paul – Lechler – Krankenhaus Tübingen http://www.tropenklinik.de/

Reisemedizinischer Infoservice  www.fit-for-travel.de

Impfungen
Für Reisen nach Peru sind Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Polio (DTP, 10 Jahre gültig) und Hepatitis A notwendig.

Die meisten Menschen haben beim Hausarzt regelmäßig eine DTP Impfung erhalten. Diese muss alle 10 Jahre mit einer Wiederholungsspritze aufgefrischt werden. Die reguläre Impfung gegen Hepatitis A hat eine kurze Wirkungsdauer und muss unbedingt vor der Reise aufgefrischt werden. Bleiben Sie länger als 4 Wochen in Peru oder kommen Sie in Gebiete mit besonderer Exposition, sollten Sie sich auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus impfen lassen.

Die Gelbfieber-Impfung ist vorgeschrieben von der WHO und sinnvoll, da Sie sich wahrscheinlich in Endemiegebieten befinden werden (gilt für das gesamte Amazonasgebiet). Diese Impfung sollte 10 Tage vor Abreise durchgeführt werden. Wenn Sie mit einer brasilianischen Fluggesellschaft fliegen, ist die Gelbfieber Impfung vorgeschrieben. Nehmen Sie also unbedingt Ihren Impfausweis mit!

Andere Vorbereitungen
Wenn Sie regelmäßig Medikamente gebrauchen, nehmen Sie bitte auch die Beipackzettel mit. Wir raten Ihnen auch etwas mehr Medikamente mitzunehmen als nötig. So ersparen Sie sich unnötigen Stress auf der Suche nach passenden Mitteln in Apotheken vor Ort. Brillenträger und Kontaktlinsenträger wird empfohlen ein zweites Paar mitzunehmen.

Gesundheit vor Ort
Reisedurchfall können Sie vorbeugen! Folgende Tipps können wir Ihnen mitgeben:

  • Trinken Sie nur Wasser/Getränke aus versiegelten Flaschen oder Getränke, die mit gekochtem Wasser zubereitet werden
  • Fisch und Fleisch sollten gut gekocht oder gebacken sein
  • Essen Sie keine westlichen Salate
  • Hamburger sind eher risikoreich. Essen Sie lieber Fleisch, dass die lokale Bevölkerung auch isst
  • Essen Sie in Straßenläden, wo viel Betrieb ist. Die Umlaufgeschwindigkeit kommt der Hygiene zu Gute!
  • Am Abend ist es nicht empfehlenswert noch Fleisch vom Straßenladen zu essen. Dieses liegt dort manchmal den ganzen Tag ungekühlt.
  • Hausmittel gegen Durchfall: Salzstangen & Cola

Höhenkrankheit

Wenn Sie von Deutschland aus das Flugzeug nehmen und in Cusco oder La Paz direkt auf über 2500 Metern Höhe landen, hat Ihr Körper keine Zeit, sich an die dünne Luft anzupassen. Sie atmen schneller, bekommen Kopfschmerzen und eventuell wird Ihnen sogar übel, kein guter Start! Leider können wir nicht ausschließen, dass Sie die Höhenkrankheit bekommen. Wir berücksichtigen bei der Zusammenstellung unserer Reisen jedoch immer die Höhenanpassung und empfehlen Ihnen aus diesem Grund auch nicht direkt in die Anden zu fliegen. Die Höhenkrankheit (Soroche) entsteht durch einen Sauerstoffmangel im Blut. Zu den Symptomen gehören unter Anderem Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Appetitverlust, Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit, verminderter Harndrang, Erbrechen und Trägheit.

Der Körper braucht im Durchschnitt eine Woche, um sich an die Höhe anzupassen. Zur Vorbeugung ist es empfehlenswert, viel zu trinken. Achten Sie auch darauf, dass Sie nicht zu viel Feuchtigkeit verlieren.

Je höher Sie steigen, desto weniger Appetit werden Sie verspüren. Trotzdem sollten Sie genügend Essen, um bei Kräften zu bleiben. Am besten nimmt man einige Stunden vor einem schweren Aufstieg kein oder wenig festes Essen zu sich, weil die Muskeln das Blut brauchen.

Sollten Sie trotz guter Vorbereitung und vorbeugender Maßnahmen an der Höhenkrankheit leiden, ist das einzige Mittel zur Linderung der Abstieg in tiefere Gebiete. Bei leichten Beschwerden hilft etwas Ruhe und Kokatee. Dieser Tee lindert die Kopfschmerzen und ist überall erhältlich. Die Pflanze ist der Grundstoff zahlreicher Medizin aus der traditionellen Heilkunde. Bitte beachten Sie, dass man den Tee nicht in andere Länder ausführen darf! Wenn Sie sich wirklich krank fühlen und die Maßnahmen nicht anschlagen, sollten Sie sofort einen Arzt konsultieren. Akute Höhenkrankheit kann lebensbedrohlich sein.

Das Auswärtige Amt hat weitere Informationen zu der Höhenkrankheit zusammengestellt, die Sie hier finden können.

Sicher durch Peru reisen

Die Sicherheit unserer Kunden und unserer Partner vor Ort steht bei uns an erster Stelle. Unsere lokalen Reisespezialisten sind immer gut über die aktuelle Lage vor Ort informiert. Für aktuelle Informationen über die Sicherheit in Peru können Sie sich auch beim Auswärtigen Amt informieren.

Generell lässt sich Peru sehr gut bereisen. Es ist möglich, dass Sie während Ihrer Reise mit Streiks oder Straßenblockaden konfrontiert werden, wodurch Ihr Reiseablauf geändert werden muss. Das gehört auch ein bisschen zum südamerikanischen Lebensgefühl.

Kriminalität ist in Peru sehr wohl präsent und nicht zu leugnen. Gleichzeitig ist Peru ein Land voller Lebensfreude und freundlicher Menschen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Peruaner im Allgemeinen aufrichtige Menschen sind, die hart arbeiten und sich ihr Brot auf ehrliche Weise verdienen. Vergessen Sie jedoch nicht, dass Sie sich in einem Entwicklungsland befinden. Gesunder Menschenverstand ist gefragt. Stellen Sie Ihre Wertsachen nicht zur Schau und verstecken Sie diese in einer Tasche oder lassen Sie sie im Hoteltresor einschließen. Ihr Bargeld können Sie am besten nah am Körper tragen. Wenn Sie mit offenen Augen unterwegs sind und sich an die lokalen Gegebenheiten anpassen, werden Sie sicher durch das Land reisen.

Geld und Währung

Die peruanische Währung ist der Peruanische Sol (Abkürzung: PEN). Wir empfehlen Ihnen sich kurz vor Abreise über den aktuellen Kurs zu informieren.

Neben dem PEN wird in den meisten Städten auch der amerikanische Dollar als Zahlungsmittel akzeptiert. Es ist daher praktisch Bargeld in Dollar mitzunehmen (am besten in kleinen Scheinen). Achten Sie bitte darauf, dass die Scheine unversehrt (sauber und unbeschrieben) sind, da diese sonst nicht akzeptiert werden.

In den großen Städten und in Touristenzentren wird inzwischen immer häufiger auch der Euro als Zahlungsmittel angenommen.

Kreditkarten werden an vielen Orten akzeptiert, vor allem Visa, aber auch Master, Amex und Diners. Nicht alle Geschäfte akzeptieren alle Kreditkarten. Für eventuelle Gebühren können Sie sich bei Ihrer Bank informieren.

Geldautomaten (ATM = Automated Teller Machine) finden Sie in allen größeren Städten und Touristenorten. Achten Sie auf das Maestro/Cirrus Logo. Sie können hier sowohl mit der Kreditkarte, als auch mit der EC-Karte Geld abheben. Es ist möglich PEN und US Dollar aus den Automat zu ziehen. Für aktuelle Abhebungsgebühren erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Bankinstitut.

Da es in der Vergangenheit öfter zu Problemen mit Geldautomaten gekommen ist, empfehlen wir Ihnen immer genügend Bargeld mitzunehmen.

Reiseschecks werden im Allgemeinen von Banken und einigen Hotels akzeptiert, es gelten jedoch schlechtere Wechselkurse.

Zeitunterschied

Der Zeitunterschied zwischen Peru und Deutschland ist 7 Stunden. Wenn es in Deutschland 17.00 Uhr ist, ist es in Peru 10.00 Uhr morgens. In der Winterzeit beträgt der Zeitunterschied 6 Stunden.

Elektrizität

Die Netzspannung in Peru beträgt 220 Volt. Ein Reiseadapter ist unbedingt notwendig. Rechnen Sie auch damit, dass in Peru ab und zu der Strom ausfällt. Dann ist es praktisch eine Taschenlampe bei sich zu haben.

Kleidung

Die Temperaturen in Peru sind abhängig vom Ort sehr unterschiedlich. Wir empfehlen Ihnen Kleidung mitzunehmen, die Sie im Zwiebel-Look tragen können. Das sind Kleidungsstücke, die Sie übereinander anziehen können, wenn es kühler wird und bei warmem Wetter schnell ausziehen können. An der Küste sind zum Beispiel T-Shirt und kurze Hosen angebracht, während auf dem Weg zum Machu Picchu mindestens eine dicke Fleecejacke notwendig ist. Ein paar gute (eingelaufene!) Wanderschuhe sind in jedem Fall empfehlenswert. Wenn Sie eine Wanderung gebucht haben, sollten Sie auch einen Schlafsack mitnehmen, der Sie bei bis zu -15 Grad warm hält.